Bund Naturschutz sucht Freunde der Natur

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Landkreis - Unter dem Motto „Die Natur braucht Freunde“ sind ab sofort fünf junge Menschen in Stadt und Landkreis Rosenheim unterwegs – als Werbeteam in Sachen Natur.

Denn der Verband, der sich fast ausschließlich durch Mitgliedsbeiträge und Spenden finanziert, möchte neue Mitglieder und Förderer gewinnen. "Je mehr Menschen hinter uns stehen, desto besser können wir uns als unbestechlicher Anwalt für die Natur einsetzen," sagt Peter Kasperczyk, erster Vorsitzender der BN-Kreisgruppe Rosenheim.

Die jungen Frauen und Männer werden daher  in den kommenden Wochen von Montag bis Samstag zwischen 12 und 21 Uhr in Stadt- und Landkreis unterwegs  sein, über die Aktivitäten des Bund Naturschutz informieren und Beitrittsformulare entgegennehmen. Sie tragen weiße Bund-Naturschutz-T-Shirts und haben stets einen Ausweis dabei. Geldspenden dürfen sie nicht annehmen.

Der bayerische BN ist in den 100 Jahren seines Bestehens zu einer wichtigen gesellschaftlichen Kraft geworden. Entscheidend für den Erfolg sei neben dem Engagement und der fachlichen Kompetenz der ehren- und hauptamtlich Aktiven vor allem die Unabhängigkeit von Parteien, Konfessionen und wirtschaftlichen Interessen, betont Kasperzyk.

Für die Aktiven im BN gibt es gerade in Stadt und Landkreis Rosenheim viel zu tun. Besonders die vielen wertvollen Lebensräume, wie die Streuwiesen bei Kirnstein, am Samerberg oder im Stucksdorfer Moos müssen regelmäßig gepflegt werden, damit sie ihre einmalige Artenvielfalt behalten. In Zusammenarbeit mit dem Alpenverein arbeitete der BN bei der Wegesanierung des Rossalmwegs zum Geigelstein mit.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Umweltbildung. In Kinder- und Jugendgruppen, mit Angeboten für Kindergarten, Hort und Schule macht der BN die Natur mit allen Sinnen erlebbar. "Wer einmal bei uns war, kommt immer wieder", freut sich Ulla Fees, Gartenbauingenieurin und Umweltpädagogin. "Es ist einfach schön zu sehen, wie Kinder in der Natur regelrecht aufblühen."

Sehr am Herzen liegt dem BN auch die Bewahrung der wunderschönen oberbayerischen Landschaft. Gerade im Landkreis Rosenheim verschwinden in atemberaubender Geschwindigkeit riesige Flächen unter Beton und Asphalt. "Wenn die Entwicklung so weitergeht, haben wir bald nur noch einen Siedlungsbrei aus Einfamilienhaussiedlungen, Gewerbegebieten und Straßen. Natur und Landschaft gehen verloren, einzig der Bergblick bleibt", befürchtet Peter Kasperczyk. Der BN setze sich daher in politischen Diskussionen und zahlreichen Aktionen für den Erhalt der Heimat ein.

"Auch hier gilt: je mehr Menschen den BN aktiv oder mit ihrer Mitgliedschaft unterstützen, desto mehr Gewicht können wir für Natur und Landschaft in die Waagschale werfen", resümiert Kasperczyk.

Weitere Informationen bekommen Interessierte bei der Geschäftsstelle der Kreisgruppe Rosenheim unter der Telefonnummer 08031/12882.  Für allgemeine Informationen zur Mitgliederwerbung steht Christine Stefan-Iberl, Landesgeschäftsstelle Regensburg, zur Verfügung, Telefon 0941/2972011.

Pressemitteilung Bund Naturschutz, Kreisgruppe Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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