Trostpflaster für Mvox-Kunden

Landkreis - Wochenlang gab es Probleme mit dem Telefon- und Internetanschluss: Jetzt gibt es für Mvox-Kunden zumindest ein Trostpflaster: Die alten Nummern können behalten werden. 

Die von der Insolvenz des Telekommunikationsanbieters Mvox betroffenen Kunden können aufatmen. Wie der CSU-Landtagsabgeordnete Otto Lederer mitteilt, wurden die bislang gesperrten Telefonnummern der Mvox-Kunden nun ausnahmslos freigegeben. „Viele Bürgerinnen und Bürger, zum Beispiel in Attel, haben seit Wochen keinen Festnetz-, geschweige denn Internetanschluss mehr. Was dies für die Existenz der Firmen in diesem Bereich, die auf die Kontaktmöglichkeiten per Telefon und E-Mail angewiesen sind bedeutet, brauche ich vermutlich nicht erläutern.“

Der Landtagsabgeordnete empfiehlt nun allen ehemaligen Mvox-Kunden, sich so schnell wie möglich für einen neuen Anbieter zu entscheiden. Anschließend könne bei diesem eine Rufnummernmitnahme beantragt werden, so Lederer weiter. Vom Antrag bis zum neuen Anschluss würden voraussichtlich zwei Wochen vergehen.

Längere Zeit wird noch der Breitbandausbau in den Städten und Gemeinden in Anspruch nehmen. Der Landtagsabgeordnete Lederer empfiehlt an dieser Stelle noch einmal allen Gemeinden, die sich noch nicht für das neue Bayerische Breitbandförderprogramm angemeldet haben, dies bald nachzuholen: „Es wird in absehbarer Zeit keine neue Förderung in dieser Höhe geben, weshalb jetzt die Chance ist, den Breitbandausbau flächendeckend im Landkreis voranzutreiben!“ Das Gesamtvolumen des Förderprogramms beträgt rund 1,5 Milliarden Euro.

Pressemeldung des CSU-Bürgerbüro

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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