Berthaler jetzt auch ganz offiziell Landrat

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Wolfgang Berthaler ist nun auch offiziell Landrat.

Landkreis - Der Kreiswahlausschuss hat nun das amtliche Endergebnis der Kommunalwahl bestätigt. Überraschungen gab es nur bei den Listennachfolgern.

Das amtliche Endergebnis der Kommunalwahl im Landkreis Rosenheim ist am Montagnachmittag, 7. April vom Kreiswahlausschuss festgestellt worden. Wesentliche Veränderungen zum vorläufigen Ergebnis vom Wahlabend gab es nicht. Allerdings musste wegen Stimmengleichheit bei den Listennachfolgern mehrfach das Los entscheiden.

Der CSU-Kandidat Wolfgang Berthaler ist mit 38.263 Stimmen jetzt auch offiziell vom Kreiswahlausschuss als neuer Landrat bestätigt worden. Sein Herausforderer in der Stichwahl, Sepp Hofer von den Freien Wählern, erhielt 26.681 Stimmen.

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Bei der Wahl zum Rosenheimer Kreistag entfielen auf die CSU 3.076.924 Stimmen, Bündnis 90/Die Grünen erhielten 791.814 Stimmen, gefolgt von der SPD mit 763.639 Stimmen. Die Parteifreien, Überparteilichen Wählergemeinschaften blieben mit 542.468 Stimmen knapp vor den Freien Wählern mit 536.738 Stimmen. Noch geringer ist der Abstand zwischen der ÖDP mit 314.208 Stimmen und der Bayernpartei mit 310.519 Stimmen. Am Ende der Liste mit den neun Wahlvorschlägen liegen die Republikaner mit 119.752 Stimmen und die FDP mit 98.194 Stimmen.

Die 70 zu vergebenden Kreistagssitze wurden nach dem Hare-Niemeyer-Verfahren wie folgt verteilt:

  • CSU 33,
  • Bündnis90/Die Grünen 9,
  • SPD 8,
  • Parteifreie/ÜWG 6,
  • Freie Wähler 6,
  • ÖDP 3,
  • Bayernpartei 3,
  • Republikaner 1 und
  • FDP 1.

In den Listen der Nachrücker für ausscheidende Kreisräte gab es gleich fünf Mal Stimmengleichheit von je zwei Kandidaten. Hier entschied der Kreiswahlausschuss per Los die Reihenfolge in den Listen.

Die Wahlbeteiligung für die Landratswahl sank von der Kommunalwahl mit 56,29 Prozent auf 32,64 Prozent bei der Stichwahl. Eine große Rolle spielte jeweils die Möglichkeit der Briefwahl. Wählten am 16. März 47 Prozent der Wahlberechtigten den Landrat per Brief, stieg ihr Anteil bei der Stichwahl auf 58 Prozent an. Dagegen fanden bei der Stichwahl in einigen Landkreisgemeinden weniger als zehn Prozent der Wahlberechtigten den Weg in die Wahllokale.

Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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