Brunnen für das Rosenheimer Landratsamt 

Kiefersfeldener gewinnt Wettbewerb des Landkreises

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(von links) Abteilungsleiter Hoch- und Tiefbau Gerhard Kippes, Steinbildhauer Tony Stegmayer, Landrat Wolfgang Berthaler und Kulturreferent Christoph Maier-Gehring zu sehen.

Rosenheim - Ein Brunnen des Kiefersfeldener Steinbildhauers Toni Stegmayer wird zukünftig den Platz vor dem Rosenheimer Landratsamt zieren. Nach ausführlichen Beratungen kürte eine Jury den Entwurf Stegmayers zur Siegerarbeit. Vermutlich noch im Herbst wird der neue Brunnen aus Granit vor dem Landratsamt aufgestellt.

Landrat Wolfgang Berthaler gratulierte Toni Stegmayer zur besten Arbeit. Nur wenige Tage nach dem Juryentscheid saß der Kiefersfeldener Künstler mit dem Landrat, den Planern aus dem Landratsamt und einem Landschaftsarchitekten zusammen um gemeinsam Details zur zukünftigen Gestaltung des neuen Vorplatzes zu diskutieren.

Acht renommierte Künstler beteiligten sich an Brunnenwettbewerb

Im Zuge des Neubaus eines Verwaltungsgebäudes neben dem bestehenden Landratsamtsgebäude hatte der Landkreis Rosenheim im Oktober vergangenen Jahres einen einstufigen und begrenzten Wettbewerb zum Entwurf einer neuen Brunnenanlage zwischen dem Alt- und dem Neubau ausgelobt.Eingeladen wurden acht renommierte Künstler aus der Region, die allesamt Erfahrungen mit plastischer „Kunst am Bau“ vorweisen konnten.

Bezüge zum Landkreis Rosenheim wurden gefordert

Von allen acht Teilnehmern gingen Anfang Februar überraschende, künstlerisch exzellente und thematisch sinnfällige Arbeiten ein. Sie hatten sich der thematischen Vorgabe gestellt, in ihren Entwürfen Bezüge zum Landkreis Rosenheim herzustellen und assoziativ das Inntal, die Region Wasserburg, den Chiemgau und das Mangfalltal einzubinden.

Die Jury mit Landrat Wolfgang Berthaler, leitenden Mitarbeitern der Bau- und Kulturabteilung des Landratsamtes, den Architekten des Neubaus und zwei Kunstexperten aus Rosenheim bzw. München hatte die Qual der Wahl. Nach ausführlicher Beratung kam sie einhellig zu dem Schluss, dass die thematischen Vorgaben in der Arbeit Stegmayers am besten umgesetzt wurden. 

Stegmayers' Entwurf ästhetisch-sinnlich und witzig

Michael Fischer

Sein Entwurf wurde zudem als ästhetisch-sinnlich und durchaus witzig beurteilt. Stegmayer schuf das Modell einer aus massivem Granit bestehenden zweiteiligen Brunnenskulptur. Beide Elemente bilden jeweils den Landkreis in seinen Grenzen nach, einmal als Massiv, einmal als passgenaues Becken. 

Im Zentrum liegt Rosenheim, das als kreisfreie Stadt allerdings ausgeschnitten ist. Wie ein großer Puzzlestein lässt sich die erhabene massive Form, die wie ausgestanzt wirkt, gedanklich in die Aussparung bzw. in das Becken der zweiten Brunnenskulptur hineinsetzen.

Für Toni Stegmayer geht es, nach Klärung etlicher technischer Details, an die Realisierung. Wenn möglich soll der Brunnen voraussichtlich im Oktober aufgestellt werden.

Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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