Bei der Asylbewerber-Unterbringung:

"Brauchen mehr Unterstützung von Gemeinden"

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Landrat Wolfgang Berthaler

Landkreis - Mehr Unterstützung von den Gemeinden bei der Asylbewerberunterbringung. Das fordert Landrat Berthaler. Einige Kommunen würden sich zu wenig beteiligen.

Mehr Unterstützung von den Gemeinden bei der Asylbewerberunterbringung, das hat jüngst Landrat Wolfgang Berthaler gefordert. Die Regierung von Oberbayern pocht auf die Erfüllung der Quote, der Landkreis hinkt aber hinterher. Das berichtet Radio Charivari.

Untergebracht sind derzeit 904 Asylbewerber, eigentlich müssten es 1288 sein. 12 der 46 Landkreisgemeinden haben keine Unterkünfte gemeldet. Auch einwohnerstarke Gemeinden wie beispielsweise Tuntenhausen oder Feldkirchen-Westerham haben verhältnismäßig wenig Asylbewerber aufgenommen. 78 Personen belegen Asylbewerberunterkünfte, deren Anträge schon angenommen wurden und somit Fehlbeleger sind.

Daraus ergeben sich Probleme. Die Regierung von Oberbayern hält auch eine erneute Aktivierung des Notfallplanes in der Raubliner Turnhalle für möglich, solange die Quote nicht erfüllt ist.

Bereits an diesem Freitag sollen 51 Asylbewerber in ein ehemaliges Bürogebäude an der Bernauer Straße einziehen. Dass hatte das Landratsamt am Mittwoch bekanntgegeben.

Quelle: Radio Charivari

Quelle: rosenheim24.de

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