Existenzgründer aufgepasst:

"Wir freuen uns auf zukunftsfähige Ideen"

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Die Vorstellung des Gründerpreis Rosenheim 2017 am Dienstag im Landratsamt
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Rosenheim - Sie haben eine interessante Idee und wollen damit so richtig durchstarten? Dann ist der 3. Rosenheimer Gründerpreis genau die richtige Anlaufstelle:

Bereits zum dritten Mal schreiben Stadt und Landkreis Rosenheim in Zusammenarbeit mit den Rosenheimer Kammern HWK und IHK und der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling heuer den Gründerpreis aus. Neu in diesem Jahr: Ein Sonderpreis für Gründer im digitalen Bereich in Höhe von 3.000 Euro, zusätzlich zum Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro für den vielversprechendsten Neu-Unternehmer aus der Region.

Starke Region braucht starke Firmen

"Wir müssen jungen Unternehmern die Möglichkeit geben, sich zu entwickeln", stellte Landrat Wolfgang Berthaler im Rahmen der Auftakt-Pressekonferenz am Dienstag fest. Um den Platz des Landkreises und auch der Stadt Rosenheim auf den oberen Plätzen der Rankings in Sachen Attraktivität für Unternehmen zu sichern, bedürfe es einer konsequenten Förderung. Zusammen mit starken Partnern, wie zum Beispiel der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling, aber auch dem geplanten, digitalen Gründerzentrum am Bahnhof, seien die Weichen in der Vergangenheit bereits richtig gestellt worden, so der Landrat.

"Wir wollen, dass sich die jungen Menschen bei uns gedanklich ausbreiten können, um unsere Zukunft zu sichern und ihre Ideen weiter nach vorne tragen", unterstrich auch Rosenheims Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer den Grundgedanken des Wettbewerbs, jungen Unternehmern ein Sprungbrett zu bieten. Im "wirtschaftlich attraktiven Umfeld Rosenheim" hofft das Stadtoberhaupt dabei auf viele kreative Ideen.

Besonderes Augenmerk auf den Sonderpreis Digital legte Wolfgang Janhsen, der Leiter der IHK-Geschäftsstelle in Rosenheim: "Wir brauchen mehr Unternehmer und weniger Manager", forderte der Vertreter der Kammer in Hinblick auf die Entwicklungen auf den internationalen Märkten. Finde sich im Deutschen Aktienindex kein einziger Gründer mit seiner Firma wieder, belaufe sich der Anteil beim amerikanischen NASDAQ-Index bereits auf rund 30 Prozent. Erfolgreiche Unternehmen wie Amazon, Google oder Facebook bildeten hier, heruntergebrochen auf die Region, das Vorbild für den neuen Sonderpreis.

Wer kann sich wie für den Gründerpreis 2017 bewerben?

Ab sofort und noch bis spätestens 15. September können sich Interessierte für den Gründerpreis 2017 anmelden. Auf der Internetseite des Wettbewerbs finden die Jung-Unternehmer alle wichtigen Informationen und Hintergründe. Besonderen Wert legt die Jury, bestehend aus Vertretern der Wirtschaft, der Kammern, der Hochschule Rosenheim und der Politik auf einen zukunftsfähigen Business-Plan.

"Beim Wettbewerb geht es dabei aber keineswegs nur um den Preis selbst. Mit Workshops wollen wir den Gründern Wissen vermitteln und ein leistungsfähiges Netzwerk an die Hand geben", erklärt Alfons Maierthaler, der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling, und weiter: "Je besser die Vorbereitung, desto besser der Erfolg. (...) Am Ende ist es das Gesamtpaket, was wirklich zählt."

Quelle: rosenheim24.de

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