Wichtiger Schritt zur Integration

IHK erkennt ausländische Berufsabschlüsse an

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Bei der ersten feierlichen Verleihung der IHK-Urkunden zur Anerkennung der ausländischen Berufsausbildung in Deutschland für Antragsteller aus Oberbayern in der IHK-Akademie München am 28. März 2014: (v.l.n.r.) Manfred Gößl, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK für München und Oberbayern, Magdalena Joanna Sebralla aus Großkarolinenfeld, Julia Grunski aus Rosenheim und Dr. Josef Amann, Leiter des Bereichs Berufsbildung der IHK für München und Oberbayern.

Rosenheim - Erstmals erkennt die IHK Berufsabschlüsse von zwei ausländischen Antragsstellerinnen aus dem Landkreis an und leistet damit einen Beitrag für erfolgreiche Integration.

Julia Grunski aus Rosenheim und Magdalena Joanna Sebralla aus Großkarolinenfeld sind die ersten beiden Neubürgerinnen aus der Stadt und dem Landkreis Rosenheim, deren im Heimatland absolvierte Berufsausbildungen nun von der IHK anerkannt wurden. Die beiden Frauen nutzten ein seit dem 1. April 2012 geltendes Gesetz, mit dem ausländische Qualifikationen nach einer IHK-Überprüfungder deutschen Berufsausbildung gleichgestellt werden können.

Die gebürtige Kirgisin Grunski darf sich nun Bürokauffrau nennen, die aus Polen stammende Sebralla bekam den Abschluss der Kauffrau für Bürokommunikation anerkannt. Damit gehören beide zu den bislang 280 erfolgreichen Antragstellern aus Oberbayern, die mit der Anerkennung ihres Berufsabschlusses einen wichtigen Schritt zur Integration am Arbeitsmarkt getan haben.

Bislang wurden in Oberbayern Berufsausbildungen aus 46 verschiedenen Ländern anerkannt, am häufigsten aus Osteuropa. Es führt Polen (34 Vollanerkennungen) vor Rumänien (15), Bosnien und Herzegowina (13), Türkei (13), Bulgarien (neun), Russland und Ungarn (je acht). Aber auch Ausbildungsabschlüsse aus Chile, Peru, Indonesien und Kenia wurden bereits akzeptiert. Bei den Berufen liegen die Bürokaufleute mit 40 Fällen an der Spitze, gefolgt von den Industriemechanikern und Kaufleuten im Einzelhandel (jeweils 13 Fälle). Insgesamt wurden bereits 43 Berufe anerkannt, darunter auch Werkstoffprüfer, Bauzeichner und Gleisbauer.

Mit der Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse leistet die IHK einen Beitrag für erfolgreiche Integration und ein anständiges, faires Miteinander“, sagte Manfred Gößl, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK für München und Oberbayern, bei der erstmaligen feierlichen Verleihung der Anerkennungsurkunden in München. Gößl dankte den ausländischen Fachkräften dafür, dass sie ihre Kenntnisse und Fähigkeiten nun in oberbayerischen Unternehmen einsetzen.

Fachliche Ansprechpartnerin für das Anerkennungsverfahren bei der IHK für München und Oberbayern ist Nadine Ollivier, Telefon 089 5116 1679. Mehr Informationen auch im Internet unter www.ihk-fosa.de.

Pressemitteilung IHK für München und Oberbayern

Quelle: rosenheim24.de

Zurück zur Übersicht: Rosenheim

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser