Energiebericht 2014

Der Energiebericht des Landkreises

Rosenheim - Etwa 90 Prozent des Strombedarfs im Landkreis Rosenheim können rein rechnerisch durch erneuerbare Energien gedeckt werden. Das geht aus dem Energiebericht 2014 hervor:

Etwa 90 Prozent des Strombedarfs im Landkreis Rosenheim können rein rechnerisch durch erneuerbare Energien gedeckt werden. Das geht aus dem Energiebericht 2014 hervor, den Professor Dr. Dominikus Bücker von der Hochschule Rosenheim im Umweltausschuss des Landkreises Rosenheim vorstellte.

Insgesamt werden in Stadt und Landkreis Rosenheim rund 1.489 Gigawattstunden (GWh) elektrischer Energie aus erneuerbaren Energien erzeugt. Wobei vor allem die Kraftwerke an Inn und Mangfall das Rückgrat der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien darstellen. Wichtig sind aber auch Photovoltaik und Biomasse, sei es in fester Form wie Hackschnitzel oder als Biogas.

Der Stromverbrauch in Stadt und Landkreis summiert sich auf etwa 2.010 Gigawattstunden. Das bedeutet, die Region kann sich zu zwei Dritteln aus erneuerbaren Energien versorgen. Betrachtet man Stadt und Landkreis getrennt, dann hat der Landkreis mehr Möglichkeiten erneuerbare Energien zu erzeugen. Die Stadt ist, so heißt es im Energiebericht, im Wesentlichen Energieverbraucher.

Völlig anders stellt sich die Situation bei der Bereitstellung von thermischer Energie also Wärme dar. Hier spielen die fossilen Energieträger wie Erdgas und Mineralöl mit einem Anteil von über zwei Dritteln nach wie vor die Hauptrolle. Dies gilt besonders für private Haushalte und hier liegen auch große Verbesserungspotentiale, meinte Professor Bücker.

Interessierte können sich den Energiebericht 2014 von den Internetseiten www.ezro.de und www.landkreis-rosenheim.de herunterladen. Seit 2009 erstellte die Wirtschaftsförderstelle im Landratsamt Rosenheim jährlich einen Energiebericht. Die aktuelle Ausgabe entstand erstmals in Zusammenarbeit zwischen dem Landratsamt Rosenheim und der Hochschule Rosenheim.

Pressemeldung Landratsamt Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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