Künftig noch engere Zusammenarbeit bei den AGs "60plus":

"Experiment geglückt": Stadt und Land besser verzahnt

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Freuen sich über das gelungene Experiment: Helmut Pritschet, Vorsitzender AG 60plus Rosenheim-Stadt, Bertram Hacker, Vorsitzender der AG 60plus in Oberbayern, SPD- Kreisvorsitzende und stellvertretende Landrätin Alexandra Burgmaier, Angelika Graf, MdB a.D, Bundesvorsitzende der SPD AG 60plus und Heinz Oesterle, Vorsitzender AG 60plus Rosenheim-Land

Rosenheim - Die Arbeitsgemeinschaften der SPD 60plus in Stadt und Landkreis blicken auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Auch künftig sollen die beiden AGs aber auf jeden Fall eigenständig bleiben:

Zufrieden konnten die Vorsitzenden der beiden AG 60plus der SPD von Rosenheim –Stadt , Helmut Pritschet, und Rosenheim-Land, Heinz Oesterle, in die Runde blicken. Die erste gemeinsame Jahreshauptversammlung im vollbesetzten Cafe-Stüberl im Gasthaus Höhensteiger wurde von den Mitgliedern voll angenommen. Helmut Pritschet ging bei seiner Begrüßung auf das für ihn nicht ganz leichte „Jahr 1 nach Hermann Huber“ ein. Dieser hatte in den vielen Jahren seiner Amtszeit große Fußstapfen hinterlassen. „Ich denke aber, und die gut besuchten Veranstaltungen bestätigen dies, dass ich in die Fußstapfen schon ganz gut hineinwachse“ so Pritschet mit Augenzwinkern.

Heinz Oesterle, bereits im 10. Amtsjahr und gleichzeitig auch Mitglied im Landesvorstand Bayern der AG 60plus, bestätigte dies seinem jungen Amtsbruder. In das Totengedenken schloss er explizit die Opfer des Zugunglücks von Bad Aibling mit ein. In seinem Rechenschaftsbericht hob er vor allem die Veranstaltung zum Thema „Altersarmut“ im Juni letzten Jahres in Bad Aibling hervor. Für ihn sei es ein Zeichen der Wertschätzung, dass die SPD- Kreisvorsitzende und stellvertretende Landrätin Alexandra Burgmaier und Bertram Hacker, Vorsitzender der AG 60plus in Oberbayern, sowohl in Bad Aibling, als auch jetzt als Gäste gekommen sind.

Im Hauptreferat zeigte die Bundesvorsitzende der SPD AG 60plus, Angelika Graf, MdB a.D, auf, welche Themenvielfalt von 60plus auf Bundesebene bearbeitet wird und welchen langen Atem man braucht, um solche Themen in ein Parteiprogramm einfließen zu lassen, bzw. zum Regierungshandeln zu führen. Seien es z.B. Maßnahmen zur Verhinderung künftiger Altersarmut, einhergehend mit sinkenden Renten, oder die Verbesserung der Wohnsituation älterer Menschen gerade in den Städten. Auch sehe sie in der zunehmenden Diskriminierung älterer Menschen ein schwerwiegendes Problem. Deshalb werde der diesjährige 60plus –Aktionstag unter dem Motto „Solidarisch handeln, dass wir auch später gut leben“ stehen.

In seinem Schlusswort machte Heinz Oesterle noch einmal klar, dass beide Organisationen auch weiterhin eigenständig bestehen bleiben werden, dass man aber noch intensiver zusammenarbeiten werde. Deshalb werden er und Helmut Pritschet ein Jahresprogramm erarbeiten, welches in einer gemeinsamen Vorstandssitzung im April verabschiedet werden soll. Dies wurde von allen Anwesenden einhellig begrüßt.

 

Pressemeldung SPD Rosenheim Stadt und Land

Quelle: rosenheim24.de

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