Urkunde für Steuerfachwirtinnen aus der Region

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Der Präsident der Steuerberaterkammer München, Dr. Hartmut Schwab (r.), der Vorsitzende des Kammer-Prüfungsausschusses, Kurt Hengsberger sowie Finanzstaatssekretär Johannes Hintersberger (v.l.n.r.) gratulieren Lisa-Marie Reitberger zur erfolgreich bestandenen Steuerfachwirt-Prüfung.

Rosenheim - Zwei junge Steuerfachwirtinnen aus Brannenburg und Bad Feilnbach wurden vor kurzem als eine der Besten ihres Jahrgangs für ihre bestandene Prüfung geehrt:

Als eine der Besten Ihres Jahrgangs hat die Steuerberaterkammer München Johanna Obermair aus Brannenburg und Lisa-Marie Reitberger aus Bad Feilnbach für ihre bestandene Steuerfachwirtprüfung geehrt. Bei einer Feierstunde für die frischgebackenen Steuerfachwirtinnen im Bayerischen Landesamt für Steuern in München wurden die insgesamt 13 Jahrgangsbesten – ausschließlich Damen – für ihre Leistung zudem mit Meisterpreisurkunden der Bayerischen Staatsregierung ausgezeichnet. „Nur mit Zielstrebigkeit, Fleiß und Lernbereitschaft haben Sie diese berufliche Hürde erfolgreich gemeistert“, lobte Kammerpräsident Dr. Hartmut Schwab die Absolventinnen. „Sie können mit Stolz auf das Erreichte blicken“, sagte er und betonte, dass es sich bei der Fortbildung zum Steuerfachwirt um eine Qualifikation mit besten Zukunftsperspektiven handele.

Von den insgesamt 253 Teilnehmern des Prüfungsjahrgangs 2013/2014 im Bezirk der Kammer, Oberbayern, Niederbayern und Schwaben, haben 160 die Prüfung zum Steuerfachwirt bestanden, das sind rund 63 Prozent. Ein Jahr lang hatten viele der Absolventen in ihrer Freizeit für die Fortbildungsprüfung gebüffelt. Diese Leistung würdigte auch Finanzstaatssekretär Johannes Hintersberger, der den Absolventen einen Meisterbonus von 1.000 Euro pro Person überreichte, und zusätzlich die Meisterpreisurkunden an die 13 besten Absolventen. Hintersberger sagte: „Das besonders starke Bildungssystem in Bayern ist ein Garant unseres wirtschaftlichen Erfolges. Dazu gehören insbesondere auch fundierte Berufsausbildungen und zielorientierte Fortbildungen.“

Hintersberger forderte die Absolventinnen auf, sich nicht auf den frisch erworbenen Lorbeeren auszuruhen: „Bleiben sie am Ball und nutzen sie ihre Chancen – zum Beispiel, die Steuerberaterprüfung abzulegen.“ Der Berufsstand sei auf einen kompetenten und engagierten Nachwuchs angewiesen. Den Meisterbonus hat die Bayerische Staatsregierung in diesem Jahr zum ersten Mal an die Steuerfachwirte vergeben. Damit werden alle bedacht, die Ihre Fortbildung, zum Beispiel in der Industrie, im Handwerk oder im Steuerwesen, erfolgreich abgeschlossen haben. Bis zu 20 Prozent der Besten eines Jahrgangs, die mindestens die Note gut erreicht haben, erhalten zudem die Meisterpreisurkunde.

In diesem Fall haben die 13 frisch gebackenen Steuerfachwirtinnen die Ehrung erhalten. Ihre Fortbildung ist auf dem Weg zum Steuerberater als Alternative zum Studium ein wichtiger Meilenstein. Zunächst absolvieren die Schulabgänger eine dreijährige Ausbildung zu Steuerfachangestellten. Nach drei Jahren Berufstätigkeit können sie bei besonderer fachlicher Qualifikation die Prüfung zum Steuerfachwirt ablegen. Wiederum vier Jahre später ist eine Qualifizierung zum Steuerberater möglich.

Pressemeldung Steuerberaterkammer München

Quelle: rosenheim24.de

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