Verbesserungen der Infrastruktur im Fokus

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v.l. Der CSU-Landratskandidat und Bürgermeister von Flintsbach, Wolfgang Berthaler, und Landrat Josef Neiderhell.

Rosenheim - Bei der CSU-Klausurtagung standen neben den Entwicklungen der letzten sechs Jahre vor allem die bevorstehenden Pläne im Bezug auf die Infrastruktur im Vordergrund.

Die CSU-Kreistagskandidaten haben sich am vergangenen Wochenende auf ihrer Klausurtagung im Happinger Hof auf die bevorstehende Kommunalwahl vorbereitet. Themen waren die Entwicklung des Landkreises in den letzten sechs Jahren und künftige Herausforderungen in den Bereichen Gesundheit, Tourismus, Wirtschaft, Schulwesen und Soziales.

Dazu luden der CSU-Kreisvorsitzende Klaus Stöttner und der CSU-Landratskandidat Wolfgang Berthaler unter anderem Landrat Josef Neiderhell ein. „Es ist wichtig, dass wir uns ins Bewusstsein rufen, was wir in den letzten Jahren alles geschafft haben, aber auch was getan werden muss, um weitere Verbesserungen für unsere Bürgerinnen und Bürger herbeizuführen. Dies schaffen wir nur gemeinsam“, erklärte Stöttner zu Beginn.

Projekte zur Verbesserung der Infrastruktur

So stehen in Zukunft verschiedene Projekte zur Verbesserung der Infrastruktur im Landkreis an. Einige Straßen, vor allem Staatsstraßen, müssten dringend saniert werden, so der Landratskandidat Berthaler: „Unsere Bürgerinnen und Bürger müssen sich darauf verlassen können, sicher ihr Ziel zu erreichen. Eine bessere Infrastruktur kommt auch dem Tourismus zu Gute kommen, da gerade viele Tagestouristen mit dem Auto anreisen.“

Neben den Staatstraßen ist Berthaler auch der Bau des Brennerbasistunnels ein besonderes Anliegen. Dabei setzt er wie Landrat Josef Neiderhell auf die „Tiroler Lösung“, d.h. die Zulaufstrecken sollen zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger vor Lärm in Tunnel, mit Einhausungen oder von den Ortschaften abgesenkt gebaut werden. Ein besonderes Augenmerk legt Berthaler hier auch auf den Bürgerdialog, da „nur zusammen eine vernünftige Lösung gefunden werden kann, mit der alle Betroffenen zufrieden sein können“. Weitere Herausforderungen seien der Ausbau der A8 sowie der bereits begonnene Bau der Rosenheimer Westtangente.

Rückblick auf die letzten Jahre

Einen Rückblick auf die letzten Jahre gab Landrat Neiderhell, der auf der Klausurtagung betonte, dass sich der Landkreis in den vergangenen Jahren hervorragend entwickelt habe: „Die Schulen sind bestens ausgestattet, die Krankenhäuser in der Region schreiben schwarze Nullen und wir haben einen guten Tourismusverband, der alle Dienstleister im Tourismusbereich nach Kräften unterstützt.“ Dies habe deshalb so gut funktioniert, weil alle Ebenen und alle Mandatsträger, ob im Bundes-, im Land-, im Gemeinde- oder im Kreistag, hervorragend zusammenarbeiten, so der Landrat weiter.

Zur Klausurtagung wurden neben Neiderhell auch Referenten zu den Bereichen Gesundheit, Tourismus, Wirtschaft und Schulwesen eingeladen. Hierbei handelte es sich um die beiden Klinik-Chefs Günther Pfaffeneder von den RoMed Kliniken und Dr. Theodor Danzl vom Inn-Salzach-Klinikum, die Geschäftsführerin des Chiemsee-Alpenland-Tourismusverbandes Christina Pfaffinger, den Vizepräsidenten der IHK für München und Oberbayern Georg Dettendorfer sowie den Leiter der Berufsschulen Rosenheim I und Wasserburg Gerhard Heindl.

Pressemitteilung CSU-Kreisvorsitzenden Klaus Stöttner

Quelle: rosenheim24.de

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