Volksbegehren auch in der Region gescheitert

Landkreis - Das Volksbegehren der Freien Wähler für die Wahlfreiheit zum G9 ist auch in unserer Region gescheitert. Zu wenige Bürger haben in der Region ihre Stimme abgegeben.

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In Kolbermoor haben 2,4 Prozent ihre Stimme abgegeben, in Rosenheim 2,3 und in Wasserburg 2,8. Die Bürger konnten sich bis Mittwochabend in die Listen ihrer Rathäuser eintragen.

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Um erfolgreich zu sein, hätte das Volksbegehren zehn Prozent der Wählerstimmen gebraucht. Nach Vorstellung der Freien Wähler sollte jedes Gymnasium selbst entscheiden dürfen, ob es nur acht- oder nur neunjährige Züge anbietet – oder beide Varianten parallel.

Freie Wähler engagieren sich weiter für G9

Mit dem Volksbegehren zur Wahlfreiheit zwischen G8 und G9 haben die Freien Wähler eine tiefgreifende Diskussion über die zukünftige Gestaltung des Gymnasiums angestoßen. In Stadt und Landkreis Rosenheim haben sich bis zum Ende der Eintragungszeit am Mittwochabend 2.47% (Stadt) bzw. 2,77 % (Landkreis) der Stimmberechtigen für das Volksbegehren ausgesprochen (Stadt 1.020, Landkreis 5.268 Stimmen). Die erforderliche Anzahl der Unterschriften beträgt 10% der Stimmberechtigten. „Wir werden die Tür nicht wieder zufallen lassen – die Diskussion geht weiter!“ so die stellvertretende FW-Bezirksvorsitzende Christine Degenhart. Die Fußballweltmeisterschaft habe viel Aufmerksamkeit gebunden.

Unterschiedlichste alternative Konzepte wurden in den letzten Wochen und Monaten in die Diskussion eingebracht, was die Thematik unübersichtlicher gemacht und wohl zum auch dazu beigetragen habe, dass es nun nicht zum Volksentscheid kommt. Die Freien Wähler würden sich weiter für ein neu konzeptioniertes neunstufiges Gymnasium einsetzen.

Quelle: Radio Charivari/Pressemitteilung Freie Wähler Kreisvereinigung Rosenheim Stadt

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Picture Alliance / dpa

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