Rund 1,5 Millionen für Sanierungen

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Landkreis - Der Kreisausschuss hat umfangreiche Maßnahmen zum Erhalt des Straßennetzes beschlossen. Insgesamt sollen demnächst 1,5 Millionen Euro investiert werden.

Der Kreisausschuss beschloss in der Sitzung am Dienstag, 29. Juli, Straßenbaumaßnahmen. Darüber hinaus soll die Prienbrücke bei Frasdorf neu gebaut werden.

Saniert werden soll in Bad Endorf ein 3,5 Kilometer langer Abschnitt der Kreisstraße RO 16 zwischen Hirnsberg und Mauerkirchen sowie in Soyen 3,6 Kilometer der Kreisstraße RO 40. Zwischen Hittenkirchen und Umrathshausen wird die Sanierung der Kreisstraße RO 23 fortgesetzt. Der zweite Bauabschnitt umfasst eine Streckenlänge von 2,8 Kilometer und in Hochstätt, in der Gemeinde Schechen, wird die zur RO 53 gehörende Ortsdurchfahrt im Zuge der Dorferneuerung hergerichtet. Die genannten Streckenabschnitte weisen Risse, Verdrückungen und beschädigte Randbereiche auf. Alle vier Maßnahmen, die dem Erhalt des Bestandes dienen, sollen 1,3 Millionen Euro kosten. Weitere 200.000 Euro sind für verschiedene weitere Sanierungsmaßnahmen an Kreisstraßen eingeplant.

Zudem soll auf der Kreisstraße RO 23 die bestehende Brücke über die Prien, im Gemeindegebiet von Frasdorf, durch einen Neubau ersetzt werden. Aufgrund einer Wirtschaftlichkeitsprüfung sprach sich der Kreisausschuss gegen eine Sanierung des 1962 errichteten Brückenbauwerks aus. Bei voraussichtlichen Baukosten in Höhe von 860.000 Euro bliebe dem Landkreis bei einem Fördersatz von erfahrungsgemäß 40 Prozent ein Eigenanteil von etwa 515.000 Euro. Bei einer Sanierung müsste der Landkreis gut 100.000 Euro weniger bezahlen. Dies rechnet sich aus Sicht der Kreisräte aber nicht, da die wiederhergestellte Brücke keine zwei Jahrzehnte halten würde und dann trotzdem ein Neubau fällig wäre. Die Mittel für diese Baumaßnahme muss der Kreistag über den Haushalt 2015 bewilligen.

An der Prienbrücke waren bei der letzten Hauptprüfung erhebliche Mängel festgestellt worden. Sie wird deshalb mit Hilfe von Stahlzylindern zusätzlich gestützt. Das Tragwerk der Brücke wurde durch eindringendes Tausalz geschädigt. Zudem ist die Verkehrssicherheit nicht optimal, da an der schmalen Brücke keine Schutzplanken und kein Geländer nach dem Stand der Technik angebracht werden können. Auch für die Weiterführung des Geh- und Radweges fehlt die erforderliche Breite. Ein weiteres Manko, die Brücke ist auf 30 Tonnen limitiert, bei einem Neubau entfällt diese Einschränkung bei der Tragfähigkeit.

Die Tiefbauverwaltung des Landkreises Rosenheim ist für 360 Kilometer Kreisstraßen, 160 Ingenieurbauwerke sowie etwa 1.000 Kilometer Geh- und Radwege zuständig.

Pressemeldung des Landratsamt Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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