Landkreis unterstützt seine Helfer

Rosenheim - Um effizient und schnell helfen zu können, braucht man einwandfreie Utensilien. Der Landkreis Rosenheim unterstützt Feuerwehr, BRK und THW mit 118.000 Euro.

Der Landkreis Rosenheim wird den Bau von sieben Garagen durch das Bayerische Rote Kreuz, Kreisverband Rosenheim, in Wasserburg finanziell unterstützen. In seiner Sitzung am 19. November bewilligte der Kreisausschuss einen Zuschuss in Höhe von 65.000 Euro. Förderungen erhalten zudem der Ortsverband des Technischen Hilfswerks in Bad Aibling und die Feuerwehr der Stadt Rosenheim.

Die Unterbringung der Fahrzeuge des Bayerischen Roten Kreuzes in Wasserburg ist alles andere als optimal, zum Teil müssen sie sogar im Freien geparkt werden. Um die ständige Einsatzbereitschaft sicherzustellen, erachtete das Sachgebiet Öffentliche Sicherheit und Ordnung im Landratsamt Rosenheim den Garagenbau daher als dringend notwendig.

Die bewilligten 65.000 Euro stellen zehn Prozent der Gesamtbaukosten in Höhe von etwa 650.000 Euro dar. In Wasserburg hat das Bayerische Rote Kreuz Fahrzeuge des Sanitätsdienstes, des Katastrophenschutzes, der Wasserwacht und der Bergwacht stehen.

Beim Hochwassereinsatz im Juni dieses Jahres wurde eine Hochwasserschutzpumpe des Technischen Hilfswerks in Bad Aibling irreparabel beschädigt. Die Kosten für ein Neugerät in Höhe von gut 5000 Euro übernimmt der Landkreis komplett. Die neue Pumpe wird, wie die alte auch, zum Auspumpen von vollgelaufenen Kellern verwendet. So sollen größere Schäden vor allem in Wohngebäuden verhindert werden.

Für ein neues Feuerwehrfahrzeug der Stadt Rosenheim stockte der Kreisausschuss einen bereits genehmigten Zuschuss um gut 4000 Euro auf. Das neue Sonderfahrzeug ist nämlich auch für überregionale Einsätze vorgesehen. Es transportiert vornehmlich Ausrüstungsgegenstände für den Atem- und Strahlenschutz. So stehen den Einsatzkräften bei Großbränden 24 Atemschutzgeräte sowie eine große Anzahl von Ersatzflaschen für Pressluftatmer zur Verfügung.

Außerdem hat das neue Fahrzeug Chemikalienschutzanzüge und Kontaminationsanzüge an Bord. Für die Gefahrenabwehr durch Radioaktivität sind für drei Messtrupps Gerätschaften unter anderem zur Dosiswarnung und zur Dosisleistungsmessung vorhanden.

Aus Sicht des Sachgebiets Öffentliche Sicherheit und Ordnung stellt das neue Sonderfahrzeug eine entscheidende Verbesserung bei der Bewältigung von Großbränden und Unfällen mit radioaktiven Stoffen dar. Bereits im Jahr 2010 hatte der Kreisausschuss einen Zuschuss in Höhe von 43.800 Euro bewilligt. Aufgrund der langen Aufbauzeit durch den Hersteller verzögerte sich die Beschaffung allerdings bis in dieses Jahr.

Da sich in der Zwischenzeit die Zuschussrichtlinien des Freistaats änderten, welche Auswirkungen auf den Zuschuss des Landkreises haben, legte der Kreisausschuss heute 4200 Euro drauf. Die Stadt Rosenheim erhält nunmehr 48.000 Euro. Insgesamt kostet das neue Sonderfahrzeug knapp 232.000 Euro.

Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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