Verleihung von kommunalen Verdienstmedaillen

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Landrat Berthaler ehrte langjährige Kommunalpolitiker mit der kommunalen Verdienstmedaille.

Rosenheim - Welch eine schöne Anerkennung! Acht Kommunalpolitiker wurden am Dienstag von Landrat Berthaler für ihr langjähriges Engagement mit einer Verdienstmedaille geehrt.

Sie sind oder waren über Jahrzehnte in der Kommunalpolitik aktiv. Zum Dank für dieses langjährige Engagement in der Gemeinde und im Landkreis wurden am 27. Oktober neun aktive bzw. ehemalige Kommunalpolitiker mit der „Kommunalen Verdienstmedaille in Bronze“ geehrt. Landrat Wolfgang Berthaler überreichte die Medaille und eine Anstecknadel im Auftrag des Bayerischen Innenministers.

In seiner Ansprache erinnerte Berthaler daran, dass man in der Kommunalpolitik immer an seinen Aussagen gemessen wird und immer Rede und Antwort stehen muss. Aussagen wie die von Konrad Adenauer: "Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern", können wir uns in der Kommunalpolitik nicht leisten. Der Landrat bedankte sich für den langfristigen Einsatz, sie haben ihre Meinung vertreten und sich der Kritik ausgesetzt. Berthaler vergaß auch die Ehe- und Lebenspartner nicht: Vielen Dank, dass sie den Weg mitgegangen sind.

Werdegang von Heinritzi

Franz Xaver Heinritzi ist seit mehr als 30 Jahren in der Kommunalpolitik aktiv. 15 Jahre war er Mitglied des Gemeinderates in Bruckmühl, neun Jahre davon als zweiter Bürgermeister und weitere 15 Jahre leitete er als erster Bürgermeister die Geschicke seiner Heimatgemeinde. Seit 2002 gehört Heinritzi dem Rosenheimer Kreistag an. Von 2008 bis 2011 war er Präsident der Euregio Inntal. In seine Amtszeit fielen Projekte wie das Gymnasium und die Realschule Bruckmühl sowie die Sanierung der bestehenden Grund- und Hauptschule. Auch Kindergärten und Kinderkrippen wurden neu gebaut.

Auch Hubers Stellvertreter Josef Neuer wurde geehrt

Seit mehr als 18 Jahren steht Georg Huber der kleinsten Landkreisgemeinde Chiemsee vor. Der erste Bürgermeister sitzt zudem seit 1990 im Gemeinderat. Geehrt wurde auch Hubers Stellvertreter Josef Neuer. Der Installateurmeister ist ebenfalls seit mehr als 18 Jahren 2. Bürgermeister. Dem Gemeinderat der Gemeinde Chiemsee gehört Neuer seit mehr als 30 Jahren an.

Sepp Oberauers Verdienste

1990 wurde Sepp Oberauer erstmals in den Nußdorfer Gemeinderat gewählt. Sechs Jahre später übernahm er das Amt des 2. Bürgermeisters und seit 2002 ist er 1. Bürgermeister. In diesem Jahr zog Oberauer in den Rosenheimer Kreistag ein. In seine Amtszeit fiel der Dorferneuerungsprozess. Zahlreiche kommunale Einrichtungen wie die Schulturnhalle, die Kinderkrippe, das Feuerwehrhaus oder die Tourist-Info wurde neu gebaut oder weiter entwickelt.

Riedl und Rinner treten bei Kommunalwahlen nicht mehr an

Sein halbes Leben, nämlich 36 Jahre, gehörte der Landwirt Johann Riedl dem Gemeinderat von Großkarolinenfeld an. In dieser Zeit arbeitete er auch im Bau-, Umwelt-, Verwaltungs- und Ortentwicklungsausschuss mit.

Wie Riedl trat auch Kiefersfeldens ehemaliger Bürgermeister Erwin Rinner in diesem Jahr nicht mehr zur Kommunalwahl an. 30 Jahre engagierte er sich im Gemeinderat. Von 2002 bis 2008 war er 2. Bürgermeister und die vergangenen sechs Jahre 1. Bürgermeister.

Rainer Wicha und Alexander Wieland gestalteten fleißig mit

Der ehemalige Schulleiter Rainer Wicha saß bis Ende April dieses Jahres im Bernauer Gemeinderat. 30 Jahre war er ehrenamtliches Mitglied, fast 27 Jahre davon gemeindlicher Sportreferent. Eine Aufgabe, die sich anbot, denn Wicha war lange Jahre auch erster Vorsitzender des TSV Bernau.

In Eggstätt hat Alexander Wieland die Entwicklung der Gemeinde über 36 Jahre mitgestaltet. 1978 wurde er erstmals in den Gemeinderat gewählt, in diesem Jahr trat er nicht mehr an.

Winterhollers Ehemann nahm die Medaille für sie entgegen

Ebenfalls in diesem Jahr schied Angelika Winterholler aus dem Gemeinderat von Schechen aus. 30 Jahre gehörte sie dem Gremium an, zudem war sie 18 Jahre Mitglied des Rosenheimer Kreistags. Angelika Winterholler starb Anfang September. Aus diesem Grund nahm ihr Ehemann die Medaille entgegen.

Die Kommunale Verdienstmedaille hat einen Durchmesser von 50 Millimeter und trägt auf der Vorderseite das große bayerische Staatswappen, auf der Rückseite die Inschrift „Für Verdienste um die kommunale Selbstverwaltung“ mit der Umschrift „Bayerisches Staatsministerium des Innern“. Da sie nicht für das Tragen in der Öffentlichkeit bestimmt ist, erhielten die Geehrten noch eine Anstecknadel. Sie hat einen Durchmesser von 12 Millimeter und trägt das große Staatswappen und die Inschrift „Für kommunale Verdienste“ mit der Umschrift „Bayerisches Staatsministerium des Innern“.

Pressemeldung des Landratsamtes Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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