30 Prozent der bayerischen Rinder werden in Oberbayern gehalten

Rinderhaltung - Rosenheim Spitzenreiter in Oberbayern

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Rosenheim - Das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung hat sich mit der Rinderhaltung in Bayern beschäftigt. In Oberbayern ist Rosenheim in der Rinderhaltung Spitzenreiter.

Das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung hat zum Stichtag 3. November 2013 rund 3,2 Millionen Rinder in 52.057 Haltungen ermittelt. Nahezu ein Drittel aller bayerischen Rinder wurde in Oberbayern erfasst. Auf Kreisebene betrachtet, weisen jedoch die Landkreise Unterallgäu, Ostallgäu und Rosenheim die höchsten Rinderbestände in Bayern auf.

Bayerischer Spitzenreiter ist Landkreis Unterallgäu

Der bayerische Spitzenreiter in der Rinderhaltung ist dabei der Landkreis Unterallgäu. Im Durchschnitt verfügt ein Rinderhalter mit Sitz im Unterallgäu über 75 Rinder. Die Anzahl der Milchkühe je Milchkuhhalter beträgt in diesem Landkreis durchschnittlich 44 Tiere. Zum Stichtag 3. November 2013 weist das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung nach Auswertung des Verwaltungsverfahrens „Herkunftssicherungs- und Informationssystem Tier (HIT)“ einen Bestand von rund 3,2 Millionen Rindern in 52.057 Rinderhaltungen nach. Die Anzahl der Milchkühe betrug rund 1,2 Millionen Tiere.

Ein Drittel des Bayerischen Rinderbestandes entfällt auf Oberbayern

Knapp ein Drittel des bayerischen Rinderbestandes entfällt auf Oberbayern (960.819 Rinder oder 29,6 Prozent). Danach folgen Schwaben (685.050 Rinder oder 21,1 Prozent) und Niederbayern (486 571 Rinder oder 15,0 Prozent). Am wenigsten Rinder werden in Unterfranken gehalten (122.583 Tiere oder 3,8 Prozent). Auf Kreisebene wurden die meisten bayerischen Rinder im Landkreis Unterallgäu ermittelt. In diesem Landkreis hielten zum Stichtag 1896 Rinderhalter 142.561 Rinder. Dies entspricht rund 21 Prozent aller Rinder im Regierungsbezirk Schwaben. Weitere 20 Prozent der Rinder Schwabens entfielen auf den Landkreis Ostallgäu. In 2192 Haltungen wurde dort ein Bestand von 134.084 Rindern nachgewiesen, rund die Hälfte der Rinder im Ostallgäu sind Milchkühe (67.143 Tiere).

Rosenheim Spitzenreiter in Oberbayern

Im Regierungsbezirk Oberbayern weist der Landkreis Rosenheim mit einem Anteil von 14 Prozent am Rinderbestand die meisten Rinder auf. Hier wurden 136.711 Rinder bei 2199 Rinderhaltern erfasst. In Bayern lag die durchschnittliche Rinderzahl je Haltung zum Stichtag bei 62 Rindern. Die rinderreichen Landkreise Rosenheim und Ostallgäu liegen dabei mit 62 bzw. 61 Rindern je Halter im bayerischen Durchschnitt, während Rinderhalter mit Betriebssitz im Unterallgäu durchschnittlich über 75 Rinder verfügen. Der durchschnittliche bayerische Milchviehhalter hielt zum 3. November 33 Milchkühe. Ein Milchkuhhalter im Unterallgäu besitzt im Schnitt 44 Milchkühe, im Ostallgäu sind es 37 Tiere. Ebenfalls über dem bayerischen Durchschnitt liegt der Landkreis Rosenheim mit 35 Milchkühen je Halter.

Pressemitteilung Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung

Quelle: rosenheim24.de

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