Es krachte häufiger - nicht ohne Grund!

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Rosenheim - Im Bezirk Oberbayern Süd ging die Zahl der schwerwiegenden Unfälle zurück. Kleinere Vorfälle erhöhten sich dagegen rapide. Das sind die häufigsten Ursachen:

Der Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd umfasst die kreisfreie Stadt Rosenheim sowie die neun Landkreise Rosenheim, Miesbach, Weilheim-Schongau, Partenkirchen. Zusätzlich sind im Bereich der Landeshauptstadt und des Landkreises München 50 Autobahnkilometer als Übertragungsbereich zu betreuen.

Insgesamt summiert sich das Straßennetz auf eine Länge von ca. 15500 km. Berchtesgadener Bad Land, Tölz-Wolfratshausen Traunstein, Altötting, und Mühldorf, Garmisch-Partenkirchen. Zusätzlich sind im Bereich der Landeshauptstadt und des Landkreises München 50 Autobahnkilometer als Übertragungsbereich zu betreuen.

Gesamtentwicklung

Auf den Straßen und öffentlichen Verkehrsflächen im Schutzbereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd ergab sich bei der Gesamtunfallentwicklung ein Rückgang um 0,9 Prozent von 35.697 auf 35.367 Unfälle. Die Zahl der schwerwiegenden Unfälle mit Sachschaden verringerte sich von 10.241 auf 9.738 (-4,9%). Dagegen erhöhte sich die Anzahl der Kleinunfälle von 19.545 auf 19.672 Unfälle (+0,6%). Bei den Kleinunfällen sind 5.850 Wildunfälle enthalten (Vorjahr 6.086; -3,9%).

Verkehrsunfälle mit Personenschaden

Die Zahl der Verkehrsunfälle mit Personenschaden erhöhte sich minimal um 0,8% auf 5.957. Dabei blieb die Zahl der Verletzten konstant bei 7.963, und mit 92 Verkehrstoten konnte erneut der niedrigste Wert seit Einführung der Statistik verzeichnet werden.

Die Unfallfluchten verbuchten einen leichten Rückgang um 2,3% auf 7.140.

Hauptunfallursachen 

Insbesondere bei den tödlichen Unfällen spielt überhöhte bzw. nicht angepasste Geschwindigkeit die größte Rolle. 32 Personen verloren im Straßenverkehr ihr Leben, weil zu schnell gefahren wurde. Raser sind zudem für 1.402 zum Teil schwerverletzte Verkehrsteilnehmer verantwortlich. Auch Alkohol am Steuer gehört nach wie vor zu den Hauptursachen bei schweren Unfällen mit Verletzten oder Getöteten.

8 Personen starben und 353 erlitten Verletzungen, weil betrunkene Fahrer am Steuer saßen. Auch wenn diese beiden Ursachen zusammen für einen verhältnismäßig geringen Anteil (8,5 Prozent) an der Gesamtzahl der Verkehrsunfälle für 1.402 zum Teil schwerverletzte Verkehrsteilnehmer verantwortlich.

Auch Alkohol am Steuer gehört nach wie vor zu den Hauptursachen bei schweren Unfällen mit Verletzten oder Getöteten. 8 Personen starben und 353 erlitten Verletzungen, weil betrunkene Fahrer am Steuer saßen.

Auch wenn diese beiden Ursachen zusammen für einen verhältnismäßig geringen Anteil (8,5 Prozent) an der Gesamtzahl der Verkehrsunfälle verantwortlich sind, so kamen dabei überproportional viele (40 von insgesamt 92!) Menschen ums Leben.

Hauptrisikogruppen

Es ist sowohl ein Anstieg bei der Zahl unfallbeteiligter Radfahrer (von 1.747 auf 1.817 oder +4,0%) als auch bei den dabei verletzten Personen (von 1.519 auf 1.574 oder +3,6%) festzustellen. Die Anzahl der getöteten Radfahrer stieg im Vergleich zum Vorjahr von 6 auf 11 wieder deutlich an.

Fußgänger waren weniger oft an Verkehrsunfällen beteiligt (Abnahme von 563 auf 529 oder -6,0%) und wurden weniger oft verletzt (Abnahme um 1,6% von 434 auf 427). Die Zahl der getöteten Fußgänger entwickelte sich allerdings negativ und erhöhte sich von 7 auf 9.

Zu den Hauptrisikogruppen zählen auch Motorradfahrer. 1.200 Fahrer bzw. Mitfahrer waren an Unfällen beteiligt. Davon wurden 1.035 verletzt (Vorjahr 951, entspricht einem Anstieg um 8,8%). Getötet wurden hier 17 Personen; Hauptunfallursache in diesem Bereich ist nach wie vor nicht angepasste bzw. überhöhte Geschwindigkeit.

Die Zahl der Schulwegunfälle nahm gegenüber dem Vorjahr von 85 auf 79 ab. Die Anzahl der dabei verletzten Schüler sank von 87 auf 81. Erstmals seit mehreren Jahren ist leider auch ein auf dem Schulweg getötetes Kind zu beklagen.

Bei den Unfallbeteiligten und verletzten sowie getöteten Senioren im Straßenverkehr stellt die Polizei eine negative Entwicklung fest: 3.732 Unfälle mit 1.033 Verletzten und 26 Getöteten. Dies stellt teils deutliche immerhin 7 weniger als noch ein Jahr zuvor.

Hauptunfallursache in diesem Bereich ist nach wie vor nicht angepasste bzw. überhöhte Geschwindigkeit. Die Zahl der Schulwegunfälle nahm gegenüber dem Vorjahr von 85 auf 79 ab. Die Anzahl der dabei verletzten Schüler sank von 87 auf 81. Erstmals seit mehreren Jahren ist leider auch ein auf dem Schulweg getötetes Kind zu beklagen.

Bei den Unfallbeteiligten und verletzten sowie getöteten Senioren im Straßenverkehr stellt die Polizei eine negative Entwicklung fest: 3.732 Unfälle mit 1.033 Verletzten und 26 Getöteten. Dies stellt teils deutliche Steigerungen dar und veranlasst das Polizeipräsidium Oberbayern Süd, die Präventionsangebote für Verkehrsteilnehmer ab 65 Jahren zu erweitern.

Gleiches gilt auch für die Risiko-Zielgruppe der „Jungen Erwachsenen“ (18-24 Jahre), welche mit 1.202 Verletzten und 19 Getöteten in der Unfallstatistik zu Buche schlagen.

Verkehrssicherheitsarbeit

Das Polizeipräsidium Oberbayern Süd ist im Rahmen der vom Bayerischen Staatsministerium des Innern initiierten Verkehrssicherheitsaktion "Bayern mobil - Sicher ans Ziel" weiterhin gefordert, die bis zum Jahr 2020 gesteckten Ziele zu erreichen.

Dazu werden auch im Jahr 2015 neben den alltäglichen Kontrollen im Rahmen des Streifendienstes mehrere Schwerpunktaktionen wie zum Beispiel der Blitz-Marathon stattfinden, um die Hauptunfallursachen Geschwindigkeit, Alkohol/Drogen und Sicherheitsabstand zu bekämpfen.

Pressemeldung Polizei Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Quelle: rosenheim24.de

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