Sitzung des Stadt- und Umlandbereiches Rosenheim

"Regional denken - Lokal handeln"

Rosenheim - Bei der letzten Sitzung des Stadt- und Umlandbereiches Rosenheims wurde ein Meilenstein in der Siedlungs- und Regionalentwicklung gesetzt. 

Der Stadt- und Umlandbereich Rosenheim, kurz SUR, setzt einen Meilenstein in der Regional- und Siedlungsentwicklung. Auf Einladung der SUR referierte der Fürstenfeldbrucker Kreisvorsitzende des Bayerischen Gemeindetags, Emmerings 1. Bürgermeister, Dr. Michael Schanderl, über die Räumliche Entwicklungsstrategie seines Landkreises. 

Förderung durch abgestimmte Planung

Anhand anschaulicher Beispiele konnten sich die Bürgermeister über die Vorteile einer räumlichen Struktur- und Potentialanalyse auch für den SUR-Raum informieren. Nach dem Motto „regional denken - lokal handeln“ werden in Fürstenfeldbruck alle bestehenden Fachplanungen der einzelnen Kommunen nebeneinander gelegt um ein ganzheitliches Bild des Verdichtungsraums zu erhalten. Die Bürgermeister kamen überein, für das SUR-Gebiet eine Ausschreibung der erforderlichen Planungsleistungen vorzubereiten.

Erfreut über die Einigkeit der SUR-Gemeinden in dieser Frage zeigte sich Rosenheims Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer: „Es ist die oberste Aufgabe eines Bürgermeisters, die Entwicklung seiner Gemeinde im Kontext mit seinen Nachbarn im Blick zu haben und sie durch eine möglichst abgestimmte räumliche Planung zu fördern.“ Die geplante Struktur- und Potentialanalyse soll sowohl das Profil der einzelnen Gemeinden als auch das Profil der Region als Ganzes berücksichtigen.

Thema Mobilität im Mittelpunkt

Wesentlicher Bestandteil einer derartigen Regionalplanung wird das Thema Mobilität sein. Dazu stellten die Geschäftsführer der Rosenheimer Verkehrsgesellschaft Herbert Hoch und Hans Zagler Überlegungen zur Fortschreibung des Nahverkehrsplans dar. In einem konstruktiven Dialog konnten die Vertreter der SUR-Gemeinden ihre Vorstellungen darlegen, wie der öffentliche Personennahverkehr im Verdichtungsraum Rosenheim verbessert werden könnte

Den Bürgermeistern ist es ein großes Anliegen beim Thema Verkehr Entlastungen für ihre Bürger zu erreichen und künftig über einen Tarif- bzw. Verkehrsverbund nachzudenken – bis hin zu einem einheitlichen Verkehrsdienstleister für sämtliche Stadt- und Landkreisbuslinien.

Rund 180.000 Einwohner im SUR-Bereich

Mit rund 180.000 Einwohnern umfasst der SUR-Bereich mittlerweile mehr als die Hälfte der Einwohner von Stadt und Landkreis Rosenheim. Zur SUR gehören die drei Städte Rosenheim, Bad Aibling und Kolbermoor, die inzwischen acht Gemeinden Bad Feilnbach, Brannenburg, Feldkirchen-Westerham, Großkarolinenfeld, Raubling, Rohrdorf, Schechen und Stephanskirchen sowie die Märkte Bruckmühl und Neubeuern.

Pressemitteilung Stadt Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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