Sparkasse stellt Stifterkreis Zukunft vor

Maierthaler: "So kann jeder nach seinen Mittel Gutes tun"

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Die Vorstandschaft des Stifterkreises Zukunft: (v.l) Markus Götz, Thomas Zwerenz, Alexa Hubert und Alfons Maierthaler
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Rosenheim - Mit dem Stifterkreis Zukunft präsentiert die Sparkasse Rosenheim - Bad Aibling eine Möglichkeit, ganz gezielt und nach den eigenen Vorstellungen Gutes zu tun:

Seit 2006 verfügt die Sparkasse Rosenheim - Bad Aibling bereits über zwei eigene Stiftungen: Sowohl für Projekte aus der Stadt, als auch aus dem Landkreis, zeichnen sich die Stiftungen mit dem gemeinsamen Namen "Zukunft" für die Förderung regionaler Projekte vor gemeinnützigem Hintergrund verantwortlich. Mit dem sogenannten "Stifterkreis Zukunft" kann nun jeder selbst, auf unbürokratische Weise selbst Stifter werden und somit auch Organisationen helfen, die nicht in der Region verankert sind. Zudem kann jetzt auch noch mehr unterschiedlichen Zwecken Geld zugeführt werden.

Die Stiftung mit dem eigenen Namen

"Wir bieten dabei ganz bewusst eine Art Dachstiftung. (...) Jeder kann sich also nach seinen eigenen Mitteln an den Zielen beteiligen", erklärte Sparkassen-Chef und nun Vorstandsvorsitzender des Stifterkreises Zukunft, Alfons Maierthaler, bei der offiziellen Vorstellung am Dienstag. Man sehe den neuen Stifterkreis als konsequente Fortentwicklung des Konzepts von 2006, wolle den potentiellen Stiftern dadurch einfach noch mehr Möglichkeiten an die Hand geben: "Es ist beispielsweise möglich, hier einen eigenen Namen zu vergeben. Dazu kann auch der Zweck, beinahe schon in Form einer Weisung, sehr konkret festgelegt werden. Ganz genau also, was mit den Mitteln geschehen soll, im Rahmen des gemeinnützigen und steuerlichen Rahmens", so Maierthaler weiter.

Sparkassenchef und Stiftungskreis-Vorstand Alfons Maierthaler

Zusammen mit Alexa Hubert, dem geschäftsführenden Vorstandsmitglied des Stifterkreises, stellte Alfons Maierthaler die Neuerungen vor. Ab einer Einlage von 25.000 Euro sei hier eine Beteiligung möglich. Geringere Summen seien in Form von Spenden dabei natürlich auch jederzeit willkommen. Die Betreuung und die Verwaltung übernehme die Sparkasse selbst. "Häufig ein Problem von Privatstiftungen: Irgendwann ist eine Nachfolge der verwaltenden Organe nicht mehr gewährleistet", so Maierthaler. Man wolle den Stiftungs-Willigen somit einfach einen organisatorischen Rahmen bieten. "In der Praxis bringt eine private Stiftung einfach einen sehr hohen Verwaltungsaufwand mit sich", ergänzte auch Alexa Hubert.

Unterstützen dort, wo es auch gebraucht wird; immer im Sinne des Stifters

"Wir wollen also einen passenden Rahmen bieten. Trotzdem kann man dort so viel Geld verwenden, wie man möchte. Dabei kann man beispielsweise auch anonym bleiben", fuhr Alexa Hubert fort. Dank neuer, umfassender Stiftungszwecke, soll das Geld dann auch wirklich genau da ankommen, wo es der Stifter als sinnvoll erachtet. Ein regionaler Rahmen, wie bei den bereits bestehenden Stiftungen der Sparkasse, bestehe nicht mehr. Einzige Voraussetzung: Die Institution muss einen Sitz in Deutschland haben.

Alexa Hubert, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Stifterkreises Zukunft

Genauso unterschiedlich wie die einzelnen Motive der Stifter, Gutes zu tun, seien dann eben auch die Verwendungen. "Im persönlichen Gespräch mit dem Stifter wollen wir dann beleuchten, was es ist, das bewegt. So kann die Intention auch langfristig sichergestellt werden", so Alexa Hubert weiter. Auch ob eine Unterstützung bereits zu Lebzeiten oder erst nach dem Ableben des Stifters erfolgen soll, wird so abgeklärt. Werden zum Zweck selbst nicht explizit Angaben gemacht, entscheidet ein Kuratorium über die Mittel, das unter anderem aus Rosenheims Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer und Landrat Wolfgang Berthaler besteht.

Stiften leicht gemacht

"Besonders der Tierschutz, aber auch Feuerwehr und Bergwacht, sind als Ziel der Mittel immer wieder gefragt. Deshalb haben wir sie hier aufgenommen. Aber auch ganz spezielle Wünsche sind möglich", so Alexa Hubert abschließend. Die gebündelte Verwaltung und Betreuung aller Sparkassen-Stiftungen und jetzt auch des Stifterkreises Zukunft biete aber noch weitere, entscheidende Vorteile: "Insgesamt reduzieren wir die Kosten durch die gemeinsame Verwaltung. (...) Bei einer entsprechenden Summe können wir auch in Niedrig-Zins-Situation gut wirtschaften", so Alfons Maierthaler. Ein Aspekt, der der Stiftung selbst dann wieder in Form von Substanzerhalt und Risikotragfähigkeit zugute komme.

Quelle: rosenheim24.de

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