Mehr Deutsch-Crashkurse

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Bildmitte: Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer, rechts: Bianca Stein-Steffan (Projekt Koordination), Martin Schwegler (Sparkassenstiftung), Wolfgang Tauber (Staatl. Schulamt), Markus Schmid (Diakonie); von links: Stadtdirektor Michael Keneder, Landrat Josef Neiderhell und Sparkassenvorstand Alfons Maierthaler mit den Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrkräften Herbert Kiegeland, Agnieszka Gärtner und Dagmar Steffen.

Rosenheim/Landkreis - Das Angebot von Deutsch-Crashkursen an der Volkshochschule Rosenheim wird auf Initiative der Sparkasse auf den Landkreis ausgeweitet

Im Rahmen des „Rosenheimer Modells zur Sprachförderung“ werden seit Oktober 2009 Zuwandererkinder, die neu nach Deutschland beziehungsweise Rosenheim zuziehen und schulpflichtig sind, unterrichtet. Diese sogenannten „Crashkurse“ werden an der Volkshochschule Rosenheim dreimal pro Schuljahr angeboten. Finanziert werden diese Kurse seit 2009 aufgrund einer Initiativentscheidung von der Sparkassenstiftung „Zukunft für die Stadt Rosenheim“. Die Ausweitung des Projekts auf den Landkreis ermöglicht nun die Kooperation mit der Sparkassenstiftung „Zukunft für den Landkreis Rosenheim“.

Besuch bekamen die Kinder in diesen Tagen von Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer und Landrat Josef Neiderhell, gemeinsam mit Sparkassenvorstand Alfons Maierthaler sowie dem Vertreter des Projektträgers Diakonie Rosenheim Markus Schmidt, dem Leiter des Staatlichen Schulamts Wolfgang Tauber und Schuldezernent Michael Keneder.

Die Kinder erhalten an drei Wochentagen vormittags intensiven Deutschunterricht und besuchen an zwei Tagen ihre Stammschulen. Derzeit werden 92 Kinder unterrichtet, davon 18 aus der Stadt Rosenheim, 20 aus den Stadt-Umland-Gemeinden sowie der Rest aus dem Landkreis. Insgesamt finden sieben Kurse in Rosenheim, in Prien und in Bad Aibling statt. Organisation, Logistik und Koordination der Kurse liegen bei Bianca Stein-Steffan im Rahmen der Projektinitiative des Diakonischen Werkes Rosenheim.

Gabriele Bauer: „Die erfolgreiche Integration von Kindern, die zu uns nach Rosenheim ziehen, ist für unsere Stadtgesellschaft insgesamt von zentralem Interesse. Mit den dort vermittelten Sprachkenntnissen legen wir die Basis für eine besser gelingende Bildung – kein Kind darf auf dem Weg zu einer abgeschlossenen Berufsausbildung verloren gehen.“

Josef Neiderhell: „Die guten Erfahrungen der letzten drei Jahre, die in der Stadt mit diesem Kurs gemacht wurden, haben die Sparkassenstiftung „Zukunft für den Landkreis“ bewogen, das Projekt als Kooperationsprojekt auszuweiten. Ich begrüße das sehr. Die Bedeutung dieser Sprachkurse für eine verbesserte Eingliederung der Kinder in die Schule ist unbestritten; sie sind ein wichtiger Baustein unserer Integrationsbemühungen.“

Alfons Maierthaler: „Für die beiden Sparkassenstiftungen „Zukunft für Stadt und Landkreis Rosenheim“ handelt es sich um ein Leuchtturmprojekt, dessen Erfolg wir nicht hoch genug einschätzen können – deshalb haben wir die Projektlaufzeit auf weitere drei Jahre verlängert.“

„Für die Bildungsregion Rosenheim ist dieser Kurs ein wichtiger Baustein“ so Michael Keneder. „Wir hoffen auf eine staatliche Anschlussfinanzierung nach dem Ende der Projektlaufzeit; Rückmeldungen von Lehrkräften und Schulrektoren sowie Evalutionsergebnisse belegen den Erfolg dieser Kurse“.

Pressemitteilung Stadt Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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