Nach Vorwürfen von Landrat zu Verzögerung bei ÖPNV-Konzept

Stadtsprecher: "Mir gefällt das Schwarzer-Peter-Spiel nicht"

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Stadtpressesprecher Thomas Bugl

Rosenheim - Die von der SPD-Kreistagsfraktion angestoßene Diskussion um mögliche Verzögerungen bei der Erstellung des Nahverkehrskonzeptes geht in die nächste Runde. Jetzt wehrt sich die Stadt gegen die Vorwürfe von Landrat Berthaler.

Im Kreistag hatte die SPD-Fraktion scharfe Kritik an Landrat Wolfgang Berthaler geäußert. Er sei für Verzögerungen bei der Erstellung des neuen Nahverkehrskonzeptes verantwortlich. Das Kreisoberhaupt hatte dies zurückgewiesen und stattdessen den Stab an die Stadt Rosenheim weitergereicht. Dort habe man die Angelegenheit erst ein Vierteljahr liegen lassen und dann auch noch die in der Stadt- und Umlandregion Rosenheim zusammengeschlossenen Gemeinden zu der Thematik befragt, hieß es in einem Bericht des Oberbayerischen Volksblattes am Mittwoch.

Gegen diese Sichtweise wehrt man sich bei der Stadt. "Mir gefällt das Schwarzer-Peter-Spiel nicht", sagte Stadt-Pressesprecher Thomas Bugl dem OVB in Richtung Berthaler. Demnach sei es nicht wahr, dass ein Wechsel in der Geschäftsführung der Rosenheimer Verkehrsgesellschaft (RoVG) auf Seiten der Stadt für die Verzögerung gesorgt hat. Die Stadt und der Landkreis stellen bei der RoVG je einen gleichberechtigten Geschäftsführer.

Den Posten bekleidet derzeit Rechtsdezernent Herbert Hoch, der laut OVB schon immer Dienstvorgesetzter seiner Vorgängerin in diesem Amt gewesen sei. Kontinuität sei zu jeder Zeit gewährleistet gewesen. "Es gab nie einen Dringlichkeitsantrag des Landkreises, bei der Ausschreibung für das Konzept schneller voranzukommen", so Hoch gegenüber der Zeitung.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie auf OVB Online oder in der gedruckten Heimatzeitung!

Quelle: rosenheim24.de

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