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Westtangente:

Kommt jetzt doch der doppelte Baubeginn?

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Rosenheim - Heimische Politiker trafen sich zu einer Gesprächsrunde zum Thema Westtangente. Dabei kamen auch interessante Informationen zum Baustart von Abschnitt 4 ans Licht:

Der Weiterbau der Rosenheimer Westtangente hat oberste Priorität für die politischen Mandats- und Funktionsträger aus Stadt und Landkreis. Dies hielten die Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig, die Landtagsabgeordneten Otto Lederer und Klaus Stöttner, Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer und Schechens Bürgermeister Hans Holzmeier nach einem Gespräch mit führenden Vertretern der Obersten Baubehörde fest, das anlässlich der Amtseinführung von Baudirektor Christian Rehm als Bereichsleiter Straßenbau beim Staatlichen Bauamt Rosenheim stattfand.

Die Politiker ließen sich von den Behördenvertretern über den aktuellen Baufortschritt und den Stand der Planungen für die weiteren Bauabschnitte informieren. Laut Rehm verlaufen die Arbeiten im Bauabschnitt 1 zwischen der Staatsstraße 2078 in Kolbermoor und der A 8 planmäßig, so dass mit einer Verkehrsfreigabe des Teilabschnitts spätestens im 4. Quartal 2015 gerechnet werden kann.

Die Planung für den Bauabschnitt 2, der eine Brücke über den Aicherpark beinhaltet, liegt derzeit zur Genehmigung bei der Obersten Baubehörde im Bayerischen Innenministerium. „Unser Ziel ist der Weiterbau über den Aicherpark ab 2016“, fasste Daniela Ludwig die Haltung der Mandatsträger aus der Region zusammen. „Ich werde mich dafür einsetzen, dass der Bund die Mittel für den Weiterbau rechtzeitig freigibt. Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt konnte sich bei seinem Baustellenbesuch im Juli 2014 von der Notwendigkeit der Westtangente überzeugen und hat mir seine Unterstützung zugesichert.“

Die Brücke über den Aicherpark hat auch für Rosenheims Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer und den Landtagsabgeordneten Klaus Stöttner höchste Priorität: „Die Menschen in vielen Stadtteilen Rosenheims leiden unter dem enormen Durchgangsverkehr auf der B 15. Der Weiterbau der gesamten Trasse der Westtangente muss zügig voranschreiten“, so die Oberbürgermeisterin.

Bei dem Gespräch berichteten die Behördenvertreter auch über eine interessante Neuigkeit: Derzeit werde vom Staatlichen Bauamt Rosenheim auch die organisatorische und finanzielle Möglichkeit untersucht, während des Baus des Bauabschnitts 2 über den Aicherpark auch mit der Realisierung der weiteren Abschnitte bis Pfaffenhofen zu beginnen. Sollten die entsprechenden Mittel bereit stehen und die noch ausstehende Baufreigabe erfolgen, könnte bereits ebenfalls 2016 mit der Realisierung von Abschnitt 4 gestartet werden. Dieser führt von der Staatsstraße 2080 bei Deutelhausen bis zur bestehenden B 15 nördlich von Pfaffenhofen.

In einem weiteren Schritt würde danach mit Abschnitt 3, dem restlichen Teilstück, das nördlich des Aicherparks beginnt, begonnen werden. Damit wird einer jahrelangen Forderung der CSU in Stadt und Landkreis Rosenheim Rechnung getragen, alle Bauabschnitte schnellstmöglich anzugehen.

Auch die Landtagsabgeordneten Klaus Stöttner und Otto Lederer unterstützen diese schnelle Gesamtlösung, um die Anwohner der bestehenden B 15 vom Verkehr zu entlasten: „Es wäre dringend notwendig, an mehreren Bauabschnitten gleichzeitig zu arbeiten. Wir danken unserer Bundestagskollegin Daniela Ludwig für ihren bisherigen Einsatz, das wichtige Verkehrsprojekt Westtangente auf Bundesebene voranzubringen, und hoffen, dass die Mittel für die weiteren Bauabschnitte zur Verfügung gestellt werden“, so die beiden Landtagsabgeordneten.

Otto Lederer liegt als Vertreter des westlichen Landkreises im Landtag ebenso wie Schechens Bürgermeister Hans Holzmeier besonders die Entlastung von Pfaffenhofen vom Durchgangsverkehr am Herzen. „Wenn durch eine vorzeitige Umsetzung von Bauabschnitt 4 eine schnellere Verkehrsentlastung für Pfaffenhofen möglich ist, freue ich mich besonders für die betroffenen Bürgerinnen und Bürger“, so Otto Lederer.

Die Rosenheimer Westtangente war auch einer der Punkte eines Gesprächs über den Ausbau der gesamten B 15, zu dem Ministerpräsident Horst Seehofer in der vergangenen Woche Vertreter der betroffenen Regionen eingeladen hatte. Während im Streckenabschnitt zwischen Landshut und Haag nun zwei Trassenvarianten untersucht werden, wird es im südlichen Teil der B 15, zwischen Haag und Rosenheim, bei der Bestandstrasse bleiben.

Hier werden lediglich einzelne Ortsumgehungen angedacht, wobei auch hier die Rosenheimer Westtangente höchste Priorität hat. „Ich freue mich, dass die sogenannte Raumordnungstrasse im Bereich des Landkreises Rosenheim nicht mehr weiterverfolgt wird“, so Landrat Wolfgang Berthaler, der zusammen mit Rosenheims 2. Bürgermeister Anton Heindl und den Rosenheimer Abgeordneten an dem Gespräch mit dem Ministerpräsidenten teilnahm.

Pressemitteilung der Bundestags- und Landtagsabgeordneten Ludwig, Stöttner und Lederer

Quelle: rosenheim24.de

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