„Zukunftsatlas 2013"

Zukunftsatlas: Rosenheim mit hohen Chancen

Rosenheim - Der "Zukunftsatlas" 2013 attestiert Stadt und Landkreis hohe Entwicklungschancen. Bewertet wurde unter anderem nach Kategorien wie Arbeitsmarkt , Wohlstand und soziale Lage.

Die Stadt Rosenheim ist unter allen 402 kreisfreien Städten und Landkreisen ein Standort mit hohen Chancen. Das attestiert der aktuelle „Prognos-Zukunftsatlas“ 2013. Danach erreicht die Stadt insgesamt Rang 58. Auf Rang 59 direkt dahinter rangiert derLandkreis Rosenheim. 

Für Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer ist es ein wichtiges Signal, dass Rosenheim sich nach 2010 (Rang 54) zum zweiten Mal hintereinander unter den besten 15 Prozent der deutschen Städte und Landkreise platzieren konnte. „In diesem renommierten und anerkannten Standortvergleich in Deutschland zweimal hintereinander so erfreulich abzuschneiden ist der Beweis dafür, dass wir mit Rosenheim wirtschaftlich und arbeitsmarktpolitisch auf einem guten Weg sind. Bedenkt man, dass mit dem Areal am Bahnhof der nächste Entwicklungsschub für Rosenheim erst noch bevorsteht, ist es durchaus berechtigt, von unserer Stadt als einem Standort mit hohen Chancen zu sprechen. Besonders wichtig ist für mich, dass wir in der Kategorie Arbeitsmarkt sogar auf Rang 40 rangieren. Das zeigt, dass die gute wirtschaftliche Lage auch bei den Menschen in der Stadt ankommt“, so Bauer.

Der „Zukunftsatlas“ wird seit 2004 in dreijährigem Rhythmus vom Handelsblatt und der Prognos AG vorgelegt. 2004 startete die Stadt mit Rang 40, fiel aber 2007 auf Rang 104 zurück. Hinter Rosenheim rangieren u.a. die Städte Köln, Baden-Baden, Potsdam, Leverkusen und Nürnberg.

Der Gesamtindikator setzt sich neben der Kategorie Arbeitsmarkt noch aus den Einzelkategorien Demographie (Teilrang 54), Wettbewerb (116) und Wohlstand und soziale Lage (201) zusammen. Einer von fünf Einzelindikatoren in dieser letztgenannten Kategorie sei die Kriminalitätsrate, so Wirtschaftsdezernent Thomas Bugl: „Wir wissen aus der detaillierten Aufschlüsselung früherer Ergebnisse, dass Rosenheim wegen des Einzugsbereichs der Schleierfahndung bei diesem Indikator gegenüber grenzferneren Regionen benachteiligt ist. Denn auch die von der Schleierfahndung auf den Autobahnen in der Region und in den Zugverbindungen aus Österreich und Italien aufgegriffenen Straftäter werden überwiegend der Rosenheimer Kriminalitätsstatistik zugerechnet.“ 

Positiv sieht der Wirtschaftsdezernent das Abschneiden Rosenheims in der Kategorie Demographie. „Rang 54 zeigt, dass wir im Hinblick auf die Bevölkerungsentwicklung zu den zukunftsfähigen Standorten gehören. Daran haben die Hochschule mit ihrer Expansion, die Zuwanderung junger Arbeitskräfte und die über die Jahre hinweg sehr stabile Anzahl der Kinder im Bereich von 0 bis 6 Jahren ihren Anteil“, so Bugl.

Die Stadt prüft, ob die in die Standortstudie eingeflossenen 29 Einzelindikatoren wie schon 2007 mit Vertretern der Prognos AG in den nächsten Monaten detailliert analysiert werden sollen.

Pressemitteilung der Stadt Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © red

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