Staatsstraßen 2360 und 2359 werden saniert

St2360: Stöttner erhält Zusage für Sanierung

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Von links: Bürgermeister August Voit, Bürgermeister Peter Böck, Bürgermeister Matthias Maier, Dr. Thomas Linder von der Obersten Baubehörde, Staatsminister Joachim Herrmann und der Landtagsabgeordnete Klaus Stöttner.

Rosenheim - Der CSU-Landtagsabgeordnete Klaus Stöttner machte bei Innenminister Joachim Herrmann seinem Unmut Luft und stieß auf offene Ohren. Nun kann er sein Wahlversprechen halten.

Der Besuch des CSU-Landtagsabgeordneten Klaus Stöttner und der Bürgermeister August Voit aus Amerang, Peter Böck aus Halfing und Mathias Maier aus Vogtareuth beim Bayerischen Innenminister Joachim Herrmann war von Erfolg gezeichnet.

Der Innenminister sagte dem Landtagsabgeordneten und den drei Bürgermeistern eine dringend erforderliche Sanierung der Staatsstraße 2360 von Halfing nach Amerang sowie die Planung zur Sanierung eines Teilstücks der Staatsstraße 2359 zwischen Lochen und Vogtareuth zu. Beide Maßnahmen können im nächsten Jahr angestoßen werden.

Schlimmer Zustand der Staatsstraße

Derzeit befindet sich die Staatsstraße von Halfing nach Amerang auf einem Teilabschnitt von rund 2,5 Kilometern in einem sehr schlechten und wegen der Kurvensituation in einem unsicheren Zustand. Nach den Wintermonaten werde die Straße noch schlimmer aussehen, so Voit und Böck einvernehmlich.

Dieses Anliegen war besonders dem CSU-Landtagsabgeordneten Klaus Stöttner ein Dorn im Auge, zumal bereits vor zwei Jahren ein Teilabschnitt bereits vorbildlich saniert worden war und die weitere Maßnahme wegen fehlender Finanzmittel stockte.

Seine Unterstützung hatte Stöttner in diesem Fall den Bürgermeistern bereits im Wahlkampf zugesagt. Nach der Wiederwahl hat er Minister Herrmann um Umsetzung gebeten.

Stöttner macht seinem Unmut Luft

Doch nicht nur die Staatstraße 2360 ist derzeit in einem desolaten Zustand. Stöttner und Maier brachten deshalb beim Innenminister auch die Staatsstraße 2359 von Rosenheim nach Vogtareuth zur Sprache. Stöttner machte dabei seinem Unmut sichtlich Luft: "Es kann doch nicht sein, dass wir eine Umgehungsstraße für vier Millionen Euro und eine Klinikerweiterung für das bis nach Arabien bekannte Behandlungszentrum der Schönklinik Vogtareuth bauen und dann die Zufahrtsstraße dorthin in einem Zustand wie hinter Sibirien ist.“

Auch die deutlichen Worte der engagierten Bürgermeister fanden beim Innenminister offene Ohren. Er habe durchaus Verständnis für solche Anliegen, dennoch benötige er für solche Vorhaben die genehmigten Gelder des Landtags, der für die Ausstattung des Straßenhaushalts zuständig sei, so Herrmann.

Zwei Zusagen von Herrmann

Klaus Stöttner, der seit kurzem Mitglied des Haushaltsausschusses ist, hatte bereits im Vorfeld für die Finanzmittel in seinem Finanzausschuss geworben. Innenmister Herrmann konnte den drei Bürgermeistern nun eine Zusage für die Staatsstraße 2360 Halfing bis Amerang machen, sodass die Baumaßnahme bereits im nächsten Jahr vollzogen werden kann.

Ebenso sagte er eine Planung für das Teilstück der Staatsstraße 2359 zwischen Lochen und Vogtareuth für 2014 zu, sodass der erste Bauabschnitt der Baumaßnahme 2015 in einer Bauzeit von drei Monaten durchgeführt werden kann.

Sanierter Zubringer für Vogtareuth

Wenn alles klappt, so Dr. Thomas Linder von der Obersten Baubehörde, kann mit der Fertigstellung der Umgehungsstraße ziemlich zeitgleich auch der erste Teil der Zubringerstraße fertig gestellt werden. Somit hätte Vogtareuth einen sanierten Zubringer aus der Stadt Rosenheim, als auch eine Entlastung durch die Umgehungsstraße.

Der hohen Investition in die Schönklinik, die schon mehrmals um eine verbesserte Infrastruktur gebeten hatte, sei damit Rechnung getragen, freute sich Stöttner.

Pressemitteilung CSU-Bürgerbüro Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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