Rosenheim und Region: Positives Wachstum

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Rosenheim - Wie es um Stadt und Umland steht, wollte die SUR in der vergangenen Sitzung herausfinden. Ergebnis: Die Stadt und die Region stehen gut da - aber es gibt Abstriche. 

Die jüngste Sitzung der Stadt-Umland-Region (SUR) stand ganz im Zeichen der wirtschaftlichen und demografischen Entwicklung von Rosenheim und seiner Umlandgemeinden. „Mit 140.000 Einwohnern und einer kumulierten Wirtschaftskraft von rund vier Milliarden Euro zählt die Region Rosenheim zu den wirtschaftsstärksten Teilräumen der Europäischen Metropolregion München. Das ist Bestätigung und Verpflichtung zugleich“, so Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer.

Positivste Erkenntnis: Entgegen dem Bundestrend wird die Bevölkerung in Stadt und Landkreis Rosenheim bis 2030 nicht ab- sondern zunehmen. Die Prognosen gehen im Zeitraum von 2012 bis 2030 von einem Bevölkerungszuwachs von etwa zwei Prozent aus. Damit würden Stadt und Landkreis Rosenheim um circa 6000 Einwohner auf rund 306000 Einwohner wachsen. Dieser Zuwachs entspricht ungefähr der Größe der Gemeinde Großkarolinenfeld. Dabei macht der demographische Wandel auch vor Rosenheim und der Region nicht halt. In der Stadt wird der Anteil der Menschen über 60 Jahre um 27 Prozent steigen, im Landkreis um 40 Prozent. Gleichzeitig nimmt die Anzahl der Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren in der Stadt um drei Prozent und im Landkreis um elf Prozent. ab. Die Zahl der Erwerbstätigen von 19 bis 60 Jahre wird sich im Landkreis um elf Prozent und in der Stadt um acht Prozent verringern.

„Das bedeutet, dass weit mehr Menschen aus dem Erwerbsleben ausscheiden als Schulabgänger nachkommen. Dem daraus resultierenden Mangel an Nachwuchs-, Fach- und Führungskräften auf unserem heimischen Arbeitsmarkt muss in Rosenheim und der Region gezielt entgegengewirkt werden“, so Rosenheims Wirtschaftsdezernent Thomas Bugl. Als Maßnahmen kämen zusätzliche Qualifikationen im Sinne des lebenslangen Lernen, zusätzliche Erwerbstätigkeit von qualifizierten Frauen, überregionale Akquisition von Azubis und hochqualifizierten Spezialisten, wenn nötig auch Zuwanderung aus dem Ausland in Betracht.

Erfreulich ist auch der Blick auf den Rosenheimer Arbeitsmarkt. Die Arbeitslosigkeit im Agenturbezirk Rosenheim hat sich in den vergangenen sechs Jahren halbiert. Derzeit herrscht praktisch Vollbeschäftigung. Das belegt auch die Entwicklung bei den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten: Im Stadt- Umland- Bereich Rosenheim, also den Städten Rosenheim, Kolbermoor, Bad Aibling und den Gemeinden Großkarolinenfeld, Raubling, Rohrdorf, Schechen, Stephanskirchen sowie dem Markt Neubeuern, stieg die Beschäftigung von 2000 bis 2011 um 9,4 Prozent. „Das ist eine hervorragende Entwicklung, die zeigt, dass der wirtschaftliche Aufschwung auf dem regionalen Arbeitsmarkt ankommt“, freute sich der stellvertretende SUR- Vorsitzende, Kolbermoors Bürgermeister Peter Kloo.

Pressemitteilung Stadt Rosenheim

 

Quelle: rosenheim24.de

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