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Mehr als 1000 Stunden ehrenamtliche Arbeit investiert

Großes Engagement: Rotter Bücherei ist wieder eröffnet

Bürgermeister Daniel Wendrock, die Leiterin des Büchereiteams Theresia Springer und Dekan Klaus Vogl durchschneiden das rote Band zur Eröffnung der neuen Bücherei in Rott am Inn.
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Beim feierlichen Akt dabei (von links): Bürgermeister Daniel Wendrock, die Leiterin des Büchereiteams Theresia Springer und Dekan Klaus Vogl durchschneiden das rote Band zur Eröffnung der neuen Bücherei .

Die Bücherei in Rott ist wieder geöffnet. 15 Ehrenamtliche haben weit über 1000 Arbeitsstunden investiert. Doch was hat das Trauzimmer damit zu tun?

Rott am Inn - Die Erleichterung ist den Helfern anzusehen. Sie haben über 1000 Stunden auf diesen Termin hingearbeitet. Am ersten Adventssonntag konnte nun feierlich die Rotter Bücherei neu eröffnet werden. Der Empfang fand im Raum für die standesamtlichen Trauungen im Durchgang unter dem Rathaus statt. Theresa Springer vom sechsköpfigen Leitungsteam begrüßte die Anwesenden und zeigte sich froh, dass sie es geschafft haben. Was viele nicht gewusst haben dürften: Vom Trauzimmer führt eine Tür zu der neu gestalteten Bücherei, die als beispielhaftes Gemeinschaftsprojekt gelten kann. Denn hier zogen viele an einem Strang: Gemeinde, Pfarrei, Michaelsbund und einige lokale Unternehmen brachten gemeinsam rund 50.000 Euro dafür auf. Zum Glück, denn eine Weile sah es so aus, als würde die alte Rotter Bücherei verwaisen, nachdem ihre langjährige Bibliotheksleiterin Agnes Ständer ihr Amt niederlegte. Sie hatte sich sehnlichst gewünscht, dass ein geeigneter Nachfolger für sie gefunden würde.

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Dekan Klaus Vogl zerschnitt feierlich das rote Band, das bis zur Eröffnung den Weg zur Bücherei versperrte. Mit diesem feierlichen Akt gab der Pfarrer den Weg frei. Die Besucher zeigten sich begeistert. Das Licht erstrahlt hell und lässt die 1700 gut sortierten und nagelneuen Medien auf ihren Regalen gut zur Geltung kommen. Die Bücher sind ansprechend dekoriert. Eine Kinderecke ist liebevoll und einladend gestaltet. Stehtische und Sitzgruppen laden zum Verweilen ein. Wahrlich ein Ort zum Stöbern. Hier kann man sich wohlfühlen.

Dekan Klaus Vogl, dankte allen für ihr ehrenamtliches Engagement. Er sagt „danke“ an die vielen fleißigen Hände, die ihr Herzblut in diese Bücherei steckten. Dekan Vogl hob hervor, der erste Advent stehe für den Beginn für ein neues Kirchenjahr. Dieser Beginn soll auch für die Rotter Bücherei gelten. Er ermunterte die Besucher, das Weihnachtslied „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“ zu singen. Es treffe den Neubeginn sehr gut, so der Dekan. Für ihn sei die Neueröffnung ein wichtiger Akt. Er erinnerte in diesem Zusammenhang an den Bildungsauftrag der Kirche. Alle Anwesen forderte er auf, sie mögen die Bücher verschlingen. Es gebe nicht nur Unterhaltungsliteratur, sondern auch theologische und philosophische Bücher, machte der Geistliche deutlich. Nach einem gemeinsamen „Vater unser“ segnete er die Räume sowie alle, die hier ein- und ausgehen werden.

Dekan bringt einen Fuchs aus Stoff als Geschenk

Zudem hatte der Dekan auch ein Geschenk dabei. Ein Kind durfte die Verpackung öffnen. Darin war ein Fuchs aus Stoff. Er soll für die Schlauheit stehen, die jedes Kind mit dem Lesen eines Buches erwerben kann. Bürgermeister Daniel Wendrock freute sich, die alten Klosterräume im neuen Glanz zu sehen. Zu jedem Kloster gehörten auch immer Bücher hinzu. Das Gemeindeoberhaupt bedankte sich bei den vielen ehrenamtlichen Helfern. Nach Grußworten vom Sankt Michaelsbund und vom Verwaltungsleiter des Pfarrverbandes Christian Staber gab es ein gemütliches Zusammensein mit Kaffee und Eröffnungssekt und die ersten Bücher würden selbstverständlich auch gleich ausgeliehen.

Geöffnet ist am Donnerstag, Freitag und Sonntag

Die neue Bücherei - der Lesetreff mit ist geöffnet am Donnerstag von 17 bis 19 Uhr, am Freitag von 14 bis 17 Uhr und am Sonntag von 11.15 bis 12.15 Uhr.

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