Jetzt gibt es die Pro-Lidl-Aktion

Rott - "Der Lidl soll einfach in Rott bleiben", sagt Peter Meissl. Am Mittwoch vor einer Woche hat er mit einigen Helfern eine Pro-Lidl-Interessensgemeinschaft initiiert.

Dabei hatte Meissl Unterschriftenlisten in zehn Rotter Geschäften, in den beiden Apotheken und an der Tankstelle an der B 15 ausgelegt. Fünf Tage später hatten über 1000 Leute unterschrieben, nicht nur Rotter. "Ganz viele aus Schechen, Hochstätt, Emmering oder Pfaffing haben unterschrieben", freut sich Meissl.

Lesen Sie auch:

"Wir haben's einfach verpennt"

"AusgeLIDLt": Discounter verlässt Rott

Jetzt kein Bürgerentscheid zu Lidl

Neues zum Thema Discounter

Als Lidl vor noch nicht allzu langer Zeit bekannt gab, die Rotter Filiale bis Mitte nächsten Jahres zu schließen, weil der Platz am jetzigen Ort nicht reicht und sich nichts Geeignetes für den Bau eines größeren Lidlmarktes in Rott auftut, da fand Peter Meissl, dass er etwas tun sollte, "auch wegen der 13 Arbeitsplätze, darunter von acht Hausfrauen, die kein Auto haben, und weil Lidl dreimal wöchentlich die Rotter Tafel mit Lebensmitteln beliefert", so der Rentner, der sich erst einmal bei der Gemeinde kundig machte, was und wie er aktiv werden kann. Dafür, erzählt Meissl, habe er auch bei Lidl angerufen, dort habe man die Pro-Lidl-Aktion begrüßt und nichts dagegen gehabt, dass auch in der Filiale die Unterschriftenlisten ausliegen.

Dass Listen nachgefüllt werden und sonst alles in Ordnung bleibt, dafür sorgen Meissl und einige Helfer. Ziel sind 3000 Unterschriften, die will die Pro-Lidl-Interessengemeinschaft bis Ende Januar zusammen haben.

vo/Wasserburger-Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

Zurück zur Übersicht: Rott

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser