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Entschärfung der Abbiegung zwischen Rott und Griesstätt

Ampel, Kreisverkehr oder gar ein Tunnel - wie wird die B15-Kreuzung sicherer?

Unfallträchtige B15-Kreuzung Rott - Griesstätt
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An der Kreuzung zwischen Rott und Griesstätt passieren immer wieder teils schwere Unfälle beim Abbiegeverkehr auf die B15. Wird der Bereich entschärft?

Die Kreuzung zwischen der Staatstraße 2079 von Griesstätt kommend und der B15 Richtung Rott und Wasserburg ist regelmäßig Schauplatz von Unfällen. In naher Zukunft könnte sich die Verkehrslage in diesem Bereich bessern - die Frage ist nur, wie.

Rott am Inn/Griesstätt - Frontalzusammenstoß zweier Autos, Auffahrunfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen, fünfstelliger Blechschaden nachdem ein wartendes Auto übersehen wurde, heftiger Frontalzusammenstoß zwischen Lkw und Auto - die Kreuzung stellt seit vielen Jahren einen großen Unfallschwerpunkt im Rotter Gemeinderbereich dar.

„Großes Interesse“ an rascher Entschärfung

„An keinen anderen Ort rückt die Feuerwehr so oft aus“, unterstreicht Bürgermeister Daniel Wendrock den Ernst der Lage. Man habe „nach wie vor großes Interesse an einer raschen Entschärfung“ und hätte diese auch beim zuständigen Straßenbauamt beantragt.

Wie sollen bauliche Maßnahmen aussehen?

Der Gemeinde habe man entgegnet, es werde bauliche Maßnahmen an dieser Stelle geben. Dies sei seitens der Unfallkommission allem Anschein nach entschieden. Wie genau und wann sei allerdings noch ungewiss. „Von einer Ampelanlage über einen Kreisverkehr bis hin zu einem Tunnelbauwerk könnte alles möglich sein“, mutmaßt der Bürgermeister.

In seinen Augen wäre ein Kreisverkehr auf der Bundesstraße wohl die „beste Lösung“, erklärt er gegenüber wasserburg24.de. Ein Tunnel sei sicherlich die teuerste Variante und eine Ampel könnte für lange Rückstaus gerade in Richtung der Griesstätter Innbrücke sorgen.

Verkehrsgutachten soll Aufschluss bringen

Zur Beurteilung der Abzweigung wurde vom Staatlichen Bauamt Rosenheim ein Verkehrsgutachten in Auftrag gegeben, erläutert Pressesprecherin Ursula Lampe. Die Ergebnisse dieses Gutachtens liegen dem Bauamt jedoch noch nicht vor.

Welche Möglichkeiten für verkehrliche Verbesserungen in dem Kreuzungsbereich in Betracht kommen, können wir erst nach Vorliegen des Ergebnisses des Gutachtens beurteilen“, sagt Lampe. „Wir stehen in diesem Zusammenhang über die zuständige Unfallkommission mit den Vertretern der Polizei sowie der Unteren Verkehrsbehörde des Landkreises Rosenheim in Kontakt.“

Um Unfällen vorzubeugen: Was bringt ein Tempolimit?

Eine erste Maßnahme, den Unfallschwerpunkt herabzsetzen ist ein Tempolimit seit Juli diesen Jahres. Die Unfallkommission Rosenheim richtete eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 60 Kilometer pro Stunde auf der B15, im Bereich der Abzweigung St2079 nach Griesstätt, ein.

Seit Juli diesen Jahres gilt im Kreuzungsbereich Griesstätt - Rott auf der B15 ein Tempolimit von 60 km/h.

Laut Aussage der Pressesprecherin des Staatlichen Bauamts könne man zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht beurteilen, welche Auswirkungen dies auf das Unfallgeschehen habe. Ergebnisse zu etwaigen Blitzermessungen oder ähnliche Kontrollen liegen der Behörde nicht vor.

Der Rotter Bürgermeister kann sich eher nicht vorstellen, dass die Beschränkung allein viel bringe, doch immerhin sei sie in seinen Augen ein Anfang.

„Dass etwas getan werden muss liegt auf der Hand. Gott sei Dank ist das nach den letzten Unfällen in den vergangenen Jahren nun auch bei den Verantwortlichen angekommen. Wir bleiben dran und hoffen, dass sich Anfang nächsten Jahres etwas bewegt“, schließt Wendrock seine Ausführungen.

mb

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