Happy End beim Thema Heizung

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Ab Ende Januar soll die neue Heizung funktionieren
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Rott – Gemeindekindergarten und Feuerwehrhaus machen gemeinsame Sache. Beide Häuser teilen sich eine Heizanlage. Geplant war die Betriebnahme im Oktober. Doch es kam zu Verzögerungen.

Die Ausschreibung und alle weiteren Vorbereitungen haben den Zeitplan der Gemeinde Rott durcheinander gebracht.

Was noch im Herbst hätte realisiert werden sollen, nimmt erst jetzt Form an: Die Heizanlage mit Pellets soll zukünftig sowohl den gemeindlichen Kindergarten als auch das Feuerwehrhaus mit Wärme versorgen.

Bürgermeister Marinus Schaber hofft, dass bis Ende Januar alle Heizelemente eingebaut sind und der Betrieb der Pelletsheizung starten kann: „Der Kindergarten ist derzeit an die alte Ölheizung der Feuerwehr mit angeschlossen. Diese ist aus den 1980er-Jahren und mittlerweile extrem störanfällig, lässt sich nicht mehr schalten“.

Lange Diskussionen über die geeignetste Lösung seien die Folge gewesen.

Einige Gemeinderäte machten sich für eine Gesamtlösung von Schule, Kindergarten und Feuerwehrhaus stark. Ein Hackschnitzelsystem schwebte den Räten vor. 

Andere haben sich für eine Übergangslösung der Pelletsheizung ausgesprochen, die zunächst für einige Zeit die beiden Gebäude rundum gut mit Wärme versorgen kann, bis die geplante Sanierung der Schule (auch im energetischen Bereich) aufgenommen wird.

So lange hätte die Ölheizung jedoch nicht mehr mitgespielt, heißt es aus dem Rathaus.

Problemlos ging es nicht 

Im Gespräch mit Marinus Schaber erzählt uns der Rathauschef, dass der Sattelzug mit den Heizcontainern am Schulberg kurzzeitig feststeckte: „Es musste ein Fahrzeug vorgespannt werden, nach kurzen Schrecksekunden ist der Transport dann aber gut ausgegangen. Jetzt stehen die wichtigen Container am richtigen Platz und warten auf den Einsatz“.

Heizcontainer angeliefert Fotos

Am Dienstagnachmittag konnte mit dem Einbau der Verbindungen zu den beiden Gebäuden gestartet werden.

Bis Ende Januar soll alles fertig sein und die neue Pelletsheizung in Betrieb gehen.

Kosten blieben im Rahmen

Ob die Pelletsanlage in einigen Jahren durch eine Hackschnitzelheizung abgelöst werde oder die aktuell installierte Heizmöglichkeit auf längere Zeit ihre Dienste tue, sei völlig offen, so Marinus Schaber. Zunächst sei man glücklich über diese Version.

Man habe die Heizcontainer-Lösung gewählt, weil sich so eine nachträgliche Verschiebung oder Weitergabe der Elemente gut verwirklichen lasse, berichtet Schaber weiter.

Die geschätzten Kosten wurden um fünf Tausend Euro unterschritten, dies sei positiv zu werten.

In einiger Zeit könne diskutiert werden, ob diese Pelletsanlage Bestand haben soll, oder nach Sanierung der Schule auf eine andere Heizmöglichkeit für eine Gesamtlösung umgestellt werde, so das Gemeindeoberhaupt abschließend. Zunächst gelte es, das Ziel der Inbetriebnahme der Pelletsheizung für Kindergarten und Feuerwehrhaus zu erreichen.

Quelle: rosenheim24.de

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