Lockere Lehrstunde in Rott

Flüchtlingen die Angst vor Hunden nehmen

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Rott am Inn - Arabische und afrikanische Flüchtlinge haben sehr oft große Angst vor Tieren wie Hunde oder Katzen.

In ihrem Kulturkreis ist es selten üblich, ein Tier wie ein Familienmitglied zu behandeln. Auch fürchten sie sich vor ansteckenden Krankheiten, die die Tiere übertragen könnten. Die Hundeschule Westcott, die an der B15 vor Schechen ihren Trainingsplatz hat, bot 16 Eritreern, die erst seit einigen Tagen in Rott waren, eine sehr lockere Lehrstunde über den Umgang mit Tieren in Deutschland. Constanze Westcott kam mit fünf Hunden in den Kaisergarten. Vorsichtig bestaunten alle die Kunststücke, die die Hunde voller Freude und Energie vorführten. Schnell sah man, dass die Tiere gesund sind. Gegen Ende traute sich dann auch jeder, sich in der Reihe aufzustellen, sodass der Hund zwischen den Beinen hindurchrennen konnte. Nach dieser Mutprobe, die das Adrenalin in die Höhe schnellen ließ, war das Gelächter der Männer groß. Am Ende sprangen die Hunde erschöpft vom vielen Tollen in das Auto von Frauchen Westcott.

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