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Dank für herausragende Verdienste

Gemeinde Rott am Inn verleiht erstmals Bürgermedaille

Franz Blattenberg sen., Jürgen Hüther und Georg Dünstl wurden drei Persönlichkeiten ausgezeichnet
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Mit Franz Blattenberg sen., Jürgen Hüther und Georg Dünstl wurden drei Persönlichkeiten ausgezeichnet.

Rott a. Inn - Die Möglichkeit zur Verleihung einer Bürgermedaille gibt es in Rott a. Inn bereits seit 2015. Nun hat die Gemeinde die Verdienstmedaille erstmals verliehen.

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Mit Franz Blattenberg sen., Jürgen Hüther und Georg Dünstl wurden drei Persönlichkeiten ausgezeichnet, die über Jahrzehnte hinweg das Rotter Gemeindleben nachhaltig beeinflusst haben. Bürgermeister Daniel Wendrock hat ihnen die Medaille mit Verleihungsurkunde im Rahmen eines kleinen Festaktes im Rosengarten des Kaiserhofes Ende Juli überreicht.

An der Entstehung der Bürgermedaille war im Jahre 2015 ein kleiner Ausschuss beteiligt gewesen, dem der seinerzeitige Kulturreferent und jetzige zweite Bürgermeister Alfred Zimpel angehört hat. Zimpel gab einen kurzen Überblick über die Entstehungsgeschichte der Medaille: Mit ihr werden Personen ausgezeichnet, die sich in herausragender Weise in den Dienst der Allgemeinheit gestellt und Verdienste im sozialen oder kulturellen Bereich um den Ort erworben haben. Die Medaille ist aus 999-Feinsilber vom Bayerischen Hauptmünzamt gefertigt und stellt die Stiftungsgeschichte des Rotter Klosters Rott im Jahre 1081 bildhaft dar.

In der darauf folgenden Laudatio hob Bürgermeister Wendrock die Verdienste der drei Anfang des Jahres vom Gemeinderat bestimmten Personen für das Gemeindeleben hervor:

Mit Franz Blattenberger sen. werde eine Persönlichkeit aus der ehemaligen Geschäftsführung der Fa. ALPMA geehrt, die beispielhaft für soziales Unternehmertum und Engagement stehe. Blattenberger habe nicht nur ein stets offenes Ohr für die persönlichen Belange der Mitarbeiter gehabt, sondern habe tief in das Gemeindleben hineingewirkt. Zahlreiche Rotter Vereine und nicht zuletzt die Gemeinde und ihre Einrichtungen selbst, seien aufgrund der auf seine Initative zustande gekommenen tatkräftigen Unterstützung zu Dank verpflichtet. Die traditionell enge Verbindung zwischen der Fa. ALPMA als größtem örtlichen Arbeitgeber und der Gemeinde sei namentlich durch Franz Blattenberger geprägt worden.

Auch der zweite Preisträger, Prof. Dr. Jürgen Hüther, habe sich in besonderem Maße um den Ort verdient gemacht. Durch seine intensive und fachlich hohen Standards genügende, großteils ehrenamtliche schriftstellerische, redaktionelle und filmische Arbeit in den verschiedensten Meidienformaten, habe er dazu beigetragen, den Ort auch weit über seine Grenzen hinaus bekannt zu machen. So habe Hüther mit „Türme über’m“ Tal nicht nur ein Buch über seine Wahlheimat geschrieben, sondern auch mehrere Generationen von Rotter Websiten oder das Rotter Gemeindeblatt „Wir“ gestaltet und redaktionell zu verantworten gehabt.

Mit Georg „Charly“ Dünstl, wurde schließlich ein Rotter geehrt, der, so Wendrock, der durch seine langjährige künstlerisch-kreative Aktivität in Gemeinde und Kirche gewirkt habe: „Der Rotter Maibaum, für den uns andere Gemeinden beneiden, trägt seine kunstvoll gestalteten Tafeln, die Kirchenglocken Reliefs aus seiner Feder, manche Wandertafel sein „Design“ und ja, auch die Bürgermedaille, deren erster Mit-Preisträger er ist, zeigt ein von ihm entworfenes Bild.“, merkte das Gemeindeoberhaupt an. Bei all‘ dem sei es Dünstl immer um das große Ganze gegangen und darum die reiche (Kultur-)Geschichte des Ortes zu bewahren und in eine moderne Formensprache  hinein zu bewahren.    

Alle drei Preisträger zeigten sich anschließend in ihren kurzen Ansprache geehrt für die mit der Medaille entgegen gebrachte Wertschätzung ihrer Heimatgemeinde.

Pressemeldung der Gemeinde Rott a. Inn

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