Untersuchung nach Bluttat in Rott

Stellungnahme und Akten des ISK werden ausgewertet

Rott am Inn - Nach der schrecklichen Bluttat am Rosenmontag beginnt nun die Auswertung von Stellungnahme und Akten des Innsalzach-Klinikums.

Das Inn-Salzach Klinikum hat dem Amt für Maßregevollzug die angeforderte Stellungnahme samt Akten übersendet, wie Radio Charivari berichtet. Dessen Mitarbeiter seien gerade dabei, die Unterlagen zu sichten. 

Wie ein Amtssprecher auf Nachfrage des Senders mitteilte, würden nun die formellen Anforderungen einer Lockerungsentscheidung überprüft. Die Frage sei, ob es  gesetzes- und vorschriftskonform war, dem als "Gefahr für die Allgemeinheit" eingestuften mutmaßlichen Doppelmörder von Rott einen unbegleiteten Hofgang zu gestatten. Nachdem die Fachaufsichtsbehörde den Fall geprüft hat, wird sich zusätzlich ein externer Sachverständiger der Sache annehmen.

Erste Ergebnisse würden erst in zwei bis drei Monaten erwartet, so der Sprecher abschließend. Der 25-jährige Izzet S. hatte nach seiner Flucht aus dem Inn-Salzach Klinikum am Rosenmontag mutmaßlich zwei Menschen ermordet.

Aus dem Archiv:

Rott am Inn: Doppelmord durch Messerattacke

Rubriklistenbild: © mb/bcs (Montage)

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