Wann kommt die Discounter-Lösung?

Rott - Das noch ungelöste Anliegen um eine Discounter-Ansiedlung in Rott wird heiß diskutiert. Auch der Verein "Rotter Bürger e. V. sucht nach einer Lösung.

Es bleibt das Thema schlechthin in Rott. Viele Meinungen und Veröffentlichungen gab es zu diesem Thema schon. Kommt ein Discounter nach Rott? Bürgermeister Marinus Schaber und die gesamte Vorstandschaft des „Bürger für Rott e.V.“ möchten versichern, dass sich die BfRler stets bemüht haben und auch weiterhin versuchen werden, wieder einen Discounter nach Rott zu holen. Die "Bürger für Rott" haben zu keiner Zeit Vorschläge blockiert, sondern waren offen, Möglichkeiten zu finden und mit eventuellen Bewerbern einen gemeinsamen Konsens zu erreichen. Doch der Blick richtet sich nach vorne, zukunftsweisende Gespräche und Visionen sind nun an der Tagesordnung, wie es die letzte Vorstandschaftssitzung zeigte.

Der Bürgermeister und die Verantwortlichen haben viele Gespräche mit möglichen Bewerbern geführt. Doch liegt die Verantwortung nicht nur bei der Gemeindeverwaltung. Bürgermeister und Gemeinderat können eine Discounteransiedlung anstreben, ermöglichen und forcieren, doch das Handeln kann nur von einem Discounter, einem Investor und dem Grundstücksbesitzer ausgehen.

Natürlich sind auch die „Bürger für Rott“ für einen Discounter in der Nähe des Ortskerns, doch wie schwer dies ist, zeigt die bisher erfolglose Weitervermietung des ehemaligen Lidl-Standortes. Auf Nachfrage bei Gebäudeinhaber Andreas Schaber hieß es, dass er nichts unversucht lies und eine Neuansiedlung eines Discountermarktes durch eine Neuvermietung intensiv anstrebte. Bisher gibt es zu dieser Thematik keine Neuigkeit. Immer wieder bevorzugen verschiedene Ortsgruppierungen einen idealen Standort für einen Discounterneubau, dabei darf man nicht von einem Wunschdenken der Bevölkerung ausgehen wo dieser bauen darf, sondern einzig und allein von einem Fortschreiten eines Investors und oder Discounterunternehmens.

Die Gemeinde und das Landratsamt übernehmen hierbei nur die Beantwortung der Frage: „Ob und wie darf gebaut werden“. Dabei bewerten die unterschiedlichen Discounterbetreiber und Grundstückskäufer die verschiedenen Lagen nach eigenen Kriterien, oft nach internen Richtlinien, wie etwa Einkommensdurchschnitt in der Region, Einwohnerzahl einer gewissen Altersstufe, Preis des zu erwerbenden Grundstücks, usw. Bisher gibt es einige Grundstücke, welche für einen Standort überprüft werden: Das Grundstück gegenüber des Wertstoffhofs, welches praktischerweise in Gemeindehand liegt, war genauso wie alle anderen möglichen Grundstücke von der Gemeinde und dem Ortsentwicklungskonzept erfasst, geprüft und eventuellen Bewerbern vorgeschlagen worden. In der Nähe der Fußballplätze Richtung Meiling liege man noch relativ in Ortsnähe und die Ansiedlung nahe an der B 15 komme dem Bürger in Lengdorf zugute.

Bürgermeister Marinus Schaber, die Gemeinderäte und Vorstandschaft der Bürger für Rott e.V. versichern allen Rotter Bürgern, sich weiterhin intensiv um einen Discounter zu bemühen und somit die Versorgung und Attraktivität von Rott am Inn weiter zu erhöhen (und auch in Zukunft sicherzustellen).

Pressemitteilung Verein „Bürger für Rott e. V.“ 

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

Zurück zur Übersicht: Region Wasserburg

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser