ALPMA: International zum Umsatzrekord

Rott - Das Unternehmen nennt traditionell keine Zahlen, aber: 2012 sei das „umsatzstärkste Jahr der Unternehmensgeschichte“ gewesen, teilte ALPMA jetzt mit.

Zahlreiche Großaufträge sowie die Entwicklung neuer Maschinenkonzepte brachten heuer den Rekord. Für das kommende Jahr rechnet ALPMA trotz sich eintrübender Konjunktur mit einem stabilen Umsatz. Dies verkündeten Geschäftsleitung und Betriebsrat bei der vorweihnachtlichen Betriebsversammlung. Betriebsratsvorsitzender Christian Brich sprach vom arbeitsreichsten Geschäftsjahr der ALPMA und formulierte einen vorsichtig optimistischen Ausblick auf 2013. Die Werkshallen seien durch die vielen Aufträge prall gefüllt mit Fertigungsteilen sowie Maschinen, und seit vielen Monaten arbeite man unter Vollauslastung. Die auf den Zeitkonten angehäuften zahlreichen Überstunden könnten jedoch nur bedingt abgebaut werden, da auch 2013 wieder Großprojekte anstehen. Brich betonte aber gleichzeitig, dass trotz der großen Anstrengungen der vergangenen beiden Jahre ein gutes Arbeitsklima herrsche und die kollegiale Zusammenarbeit funktioniere.

Umsatzziele übertroffen

Auch Gisbert Strohn, Sprecher der Geschäftsführung, zeigte sich zufrieden mit dem Geschäftsjahr 2012. In seiner Rede hob er zunächst das Engagement und die Innovationskraft der Mitarbeiter hervor, die ALPMA in den vergangenen Jahren zum Weltmarktführer in den Geschäftsfeldern Käserei-, Verpackungs- und Schneidetechnik gemacht hätten. Auch 2012 könne nur dank der hohen Einsatzbereitschaft der Belegschaft so erfolgreich abgeschlossen werden. So habe ALPMA die im vergangenen Jahr aufgestellten Umsatzziele nicht nur erreicht, sondern sogar übertroffen. Nach Angaben von Strohn war einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren für die positive Entwicklung die sehr hohe Auftragsauslastung mit vielen Großprojekten. So wurden neue Käsereianlagen nach Deutschland, Dänemark und Australien geliefert sowie umfangreiche Verpackungslinien in Spanien installiert. Als wichtigen Wachstumstreiber nannte Strohn zudem die Technologieführerschaft von ALPMA. So habe das Unternehmen nicht nur dank vieler Neukonzeptionen seine Position in den Kernmärkten weltweit ausgebaut. Es sei zudem gelungen, mit Innovationen im Bereich Schneiden und Verpackungen neue Märkte außerhalb der traditionellen Käseverarbeitung zu erschließen. Die konsequente Ausrichtung als Systemanbieter für komplette Käsereien trage zusätzlich zur positiven Entwicklung bei.

2013 wieder Normalisierung

Für das kommende Jahr rechnet Frank Eberle, kaufmännischer Geschäftsführer, mit einer normalisierten Auslastung. Zwar habe sich der Auftragseingang aufgrund der in einigen Märkten wirtschaftlich angespannten Lage eher verlangsamt. Das Unternehmen sei aber trotzdem für das kommende Jahr gut gerüstet. Bereits seit einiger Zeit hat sich ALPMA neben den traditionell wichtigen Märkten Südeuropas verstärkt auf Wachstumsmärkte weltweit konzentriert. Nach Angaben von Eberle besteht eine der größten Herausforderungen für die kommenden Jahre in der optimalen Bearbeitung der globalen Märkte. Mit der Gründung von Niederlassungen in der Türkei und den USA trage man dieser Entwicklung aber bereits Rechnung. Daneben gelte es aber auch, die interne Organisation weiter zu optimierern. Wesentlich werde hierbei neben der Erweiterungen in der EDV-Infrastruktur auch die Optimierung der Prozesse sein.

Volle 50 Jahre bei ALPMA

Im Anschluss ehrte der Gesellschafter und Beiratsvorsitzende Gottfried Hain langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und verabschiedete Renter in den Ruhestand.

Erstmalig konnte 2012 ein 50-jähriges Dienstjubiläum gefeiert werden: Im August ehrte die Geschäftsführung im Rahmen einer kleinen Feierstunde Richard Wagner. Für 40-jährige Mitarbeit wurden Georg Ettenhuber, Norbert Ostermaier, Leonhard Roßrucker, Guido Schneider und Paulus Wagner geehrt. Ihr 25. Dienstjubiläum feierten elf Mitarbeiter. Seit zehn Jahren bei ALPMA tätig sind weitere sieben Mitarbeiter.

Wasserburger Zeitung/Karl Königbauer

Quelle: rosenheim24.de

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