Haager Bad zieht Bilanz

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Den Herbst genießen können Spaziergänger noch länger im Haager Freibad, das Stüberl bleibt geöffnet.

Haag - Viel Sonne: darüber freuten sich die Spaziergänger im Haager Naturfreibad dank des goldenen Oktober. Weniger golden fiel die Bilanz der Saison aus.

Im Vergleich zum letzten Jahr hatte heuer die Freibadkasse nur knapp mehr als die Hälfte registriert. Der zweite Teil des August entsprach dann den sommerlichen Vorstellungen und dann kamen auch die Gäste in Strömen, aber da gingen schon wieder die Ferien zu Ende. "Sobald das Wetter schön ist, so bei 30 Grad, da sind die Leute da", so Carmen Drasdo.

Besondere Vorfälle notierte sie nicht, eigentlich nur Erfreuliches, abgesehen vom Wetter. So installierten die "Freibadfreunde" drei Sonnensegel über dem Planschbecken und setzten fünf neue Bänke. Alles wurde über die Kasse der "Freibadfreunde" finanziert. Der Verschönerungsverein spendierte weitere zwei Bänke. "Einwandfrei" setzten sich nach Feststellung der Pächterin die vier Bademeistergehilfen zur Überwachung des Betriebs im Wasser ein.

Dem Wasser, das regelmäßig überprüft wurde, bescheinigt sie Trinkwasserqualität. Die einst so kritisierten Enten hätten sich nach Beachtung des Fütterungsverbots auf 15 reduziert. Über die gefiederten Gäste auf den Liegewiesen und im Wasser hörte man heuer keine Beschwerden. Es wurden auch keine weiteren Vorfälle von Ausschlag gemeldet.

Nun sind alle Rasenflächen gemäht. Das Laub muss alle paar Tage zusammengetragen werden. Die nächsten Wochen wird Heiko Drasdo das Wasser des Freibads ablassen, um dann alle Schäden zu registrieren.

So sind an den Treppenausstiegen, die ebenfalls abmontiert werden, die Löcher aufzufüllen. Auf der großen Insel wird der Einstieg gepflastert. Auszubessern sind weiter auch Bretter der Seiteneinfassungen. Die Reparaturen werden dann mit Unterstützung des Bauhofs im Frühjahr vorgenommen.

Weiter geöffnet bleibt das Freibadstüberl am Mittwoch, Samstag, Sonntag und an Feiertagen. Freitags wird bei schönem Wetter um 14 Uhr aufgemacht, bei schlechtem um 16 Uhr.

Genutzt werden kann auch die Dachterrasse mit Freibadblick, die heuer wintertauglich gemacht wird. Das Wasser wird nach einigen Wochen wieder eingelassen. Für die Fische wird es dazwischen eng. Sie haben um den Sprungturm noch einen Freiraum, der nicht trockengelegt ist.

Dann rüstet man zur Wintersaison. Das Eisstockschießen konnte sich in den letzten Jahren aber noch nicht so richtig etablieren. In den durchschnittlich zwei Wochen, in denen die Eisfläche des Freibads trägt, vergnügten sich bei diesem Wintersport meist nur die Stammgäste. Größerer Beliebtheit erfreut sich dagegen das Schlittschuhlaufen, das Kinder und Erwachsene auf das Eis treibt und auch bei kalter Witterung für Betrieb sorgt.

Wasserburger Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

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