Salzarme Stadt: Lieferung bleibt aus

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Wasserburg - Die Streusalzlieferung aus Heidelberg ist spontan an einen anderen Standort transportiert worden. Bürgermeister Michael Kölbl sieht dem Winteranfang gelassen entgegen.

Heute hieß es vergeblich warten. Denn eigentlich war eine Salzlieferung für den Bauhof vorgesehen, damit die Streuhalle mit den insgesamt 500 Tonnen Streusalz voll wird. Doch der Lastzug kam nicht. Wie der Leiter des Bauhofs mitteilte, sei die geplante Lieferung spontan an einen anderen Standort transportiert worden. Nun müsse man sich gedulden, in der nächsten Woche werde der Rest gebracht.

Die Stadt Wasserburg ist immer sehr darauf bedacht, rechtzeitig die Salzhalle voll zu kriegen, auch aus wirtschaftlichen Gründen. Ein Teil kommt immer im April, ein weiterer im Laufe des September, und der Rest stets Anfang Oktober. Bürgermeister Michael Kölbl sieht dem Winteranfang gelassen entgegen. „Wir haben vorgesorgt und unsere eigene Salzversorgung im Bauhof mit ausreichend Lagerkapazitäten in der Halle. Wir sind für den Winter bestens gerüstet, auch von der Technik her. Unsere Stadt arbeitet nach einem sogenannten 'differenzierten Winterdienstplan', erklärte er:

"Das heißt: Wir streuen so viel wie notwendig, aber auch nur so viel wie nötig. Wir haben einen Stadtplan mit allen Straßen und schauen uns die Straßen genau an. Wo sind Gefahrenpunkte, wo befindet sich eine Steigung, wo existiert eine kleine Nebenstraße. Aber natürlich schauen wir darauf, dass z.B. bei Eisregen überall gestreut wird und niemand ausrutscht. Wir passen sehr gut auf. Ökologie hat aber natürlich auch einen großen Stellenwert für uns“. Dass die Lieferung sich nun doch hinauszögert, sei für die Organisatoren des Bauhofs zwar ärgerlich, doch der Alltag halte eben solche Überraschungen bereit, hieß es von Bauhofseite weiter.

Quelle: rosenheim24.de

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