Obinger Gemeinderat fordert Sanierung der Ortsdurchfahrt

B304: Sicherer durch Obing

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Diese Spurrillen auf der B304 im Ortsbereich Obing sollen verschwinden. Auch einen Zebrastreifen kann sich der Gemeinderat hier vorstellen.

Obing - Einig war sich der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung, dass das Staatliche Bauamt Traunstein die Fahrbahn der B304 im Bereich des Ortes sanieren und auch für Radfahrer gut befahrbar machen muss.

"Wir können doch die Spurrillen und Asphaltaufbrüche nicht zehn Jahre so lassen, bis dann die Umgehungsstraße kommt", machte Sepp Stettwieser seinem Unmut Luft. Die Gemeinderäte folgten in diesem Punkt einstimmig dem Antrag der PAO-Gemeinderäte Thomas Breu und Korbinian Stettwieser.

Die über die bloße Fahrbahnreparatur hinausgehenden Vorschläge der beiden PAO-Gemeinderäte wie eine Querungshilfe hielt insbesondere Hans Mayer aus seiner Erfahrung als polizeilicher Verkehrssachbearbeiter für unrealistisch. Eine weitere Querungshilfe sei nur an einer Stelle denkbar, an der regelmäßig zahlreiche Fußgänger die Fahrbahn überqueren, die sei in Obing nicht gegeben, schätzte Hans Mayer ein. Und die Einmündung der Poststraße sei sowieso nicht geeignet, da es hier unübersichtlich sei.

Zum Thema Fahrbahnteiler erläuterte er, das sie keine geschwindigkeitsvermindernde Wirkung hätten, bestehende Teiler hätten das gezeigt. Und dass Tempo 30 auf einer Bundesstraße nicht machbar ist, darauf verwies gleich zu Beginn der Diskussion Bürgermeister Hans Thurner, "sie ist zum Gütertransport bestimmt und der Verkehr muss auf ihr frei fließen."

Korbinian Stettwieser fand "die Sicherheit der Fußgänger muss eine Ausnahme von den Richtlinien wert sein." Um eine Verbesserung der Verkehrssicherheit in der Ortsdurchfahrt zu erreichen, müsse die Gemeinde jetzt Druck aufbauen, betonte er. Michael Lache (CSU) schlug ein stufenweises Vorgehen der Gemeinde vor, dem entsprach der Bürgermeister durch die getrennte Abstimmung für die einzelnen Forderungen.

Er plädierte dafür, auch den zweiten Fußgängerüberweg bereits jetzt zu fordern und für die Suche nach der besten Stelle nun eine Verkehrsschau mit Polizei und Straßenbauamt einzuleiten. Die Mehrheit des Gemeinderates wollte diese Forderung ans Straßenbauamt in einem eigenen Antrag möglichst bald vorbringen.

Keine Anträge für Tempo 30 und Teiler

Für Fahrbahnteiler und Tempo30 dagegen fanden die PAO-Gemeinderäte keine Zustimmung.

igr/Wasserburger Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

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