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Weltladen zeigt, „wo Schokolade wächst“

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Nein, am Baum wächst Schokolade nicht, wie Ilse Schubeck hier den Kindern weis machen möchte.

Wasserburg - Schokolade macht glücklich, heißt es, sie ist gelegentlich ein "Suchtstoff" - und ein Renner in der Bildungsarbeit: Zum dritten Mal können die Kinder derzeit erfahren, "wo die Schokolade wächst".

Der Kalender der ehrenamtlichen Helfer des Wasserburger "Weltladens" war innerhalb weniger Tage voll: Das Projekt "Schokolade" hat schon vor fünf Jahren rund 900 Kinder fasziniert, diesmal sind 20 Klassen mit rund 500 Schülern angemeldet und im nächsten Schuljahr wird es einen weiteren Durchgang geben, um alle Nachfragen zu befriedigen.

Vor allem aber: die Kinder sind wieder voll dabei. Dass Schokolade am Baum wächst, wie anfangs scherzhaft behauptet wird, das weisen die Grundschüler gleich zurück. Doch dann hapert es mit den Detailkentnissen recht schnell. Sie werden anhand eines Berichtes aus Ghana, wo der siebenjährige "Kwabene" lebt, vermittelt.

Dabei geht es den zehn hier engagierten Weltladen-Helfern vor allem auch um die Lebensumstände in ärmeren Ländern, hier eben rund um den Kakaoanbau, und die Frage des fairen Handels: Wie wenig vom Schokoladenpreis bei den Rohstoff-Erzeugern bleibt, das überrascht alle Beteiligten immer wieder.

Die Besucher können sich auf einem Parcours, der noch bis Ende der Woche im Pfarrsaal St. Jakob aufgebaut ist, das Thema Kakao mit allen Sinnen erarbeiten. Da wird gerochen, gefühlt und geschätzt, auf dem Kopf balanziert, gemalt und einer Kakaoschote eine Stimme gegeben.

Am Ende gibt es noch einen Schokoladentest, ganz streng mit verbundenen Augen - und natürlich alles aus fairem Handel. Denn das ist den Organisatoren der Aktion eigentlich am wichtigsten: "Dass die Kinder schon mal was davon gehört haben, dass es auf der Welt nicht immer gerecht zugeht, und dass man dagegen auch etwas tun kann", so Roswitha Betz-Heindl, die Koordinatorin des Projektes.

koe/Wasserburger Zeitung

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