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Feuerwehr-Debakel: Nachsitzen statt Hausaufgaben für den Schonstetter Gemeinderat

Sophia Huber. Im Hintergrund: Das Feuerwehrhaus in Schonstett.
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Sophia Huber. Im Hintergrund: Das Feuerwehrhaus in Schonstett.

Das Schonstetter Feuerwehrhaus ist marode. Der Bürgermeister ist der Meinung, dass der Gemeinderat seine Hausaufgaben nicht gemacht hat. Doch damit ist es nicht getan.

„Der Schonstetter Gemeinderat hat seine Hausaufgaben nicht gemacht“ – Das war Bürgermeister Paul Dirneckers Aussage bei der Besichtigung des Feuerwehrhauses. Doch damit ist es längst nicht getan. Mehr als 20 Jahre hatte der Gemeinderat Zeit, Geld für das Feuerwehrhaus beiseitezulegen. 20 Jahre, um zu überlegen, was ihm seine Wehr wert ist. 20 Jahre um ein oder gern auch mehrere Dankeschön auszusprechen.

Stattdessen wurde am Beispiel der Feuerwehr das Ehrenamt mit Füßen getreten. Männer und Frauen, die sich freiwillig um andere kümmern, werden mit ihren Nöten alleine gelassen.

Und alle Bürger von Schonstett - auch sie wurden vom Gemeinderat im Stich gelassen: Wer soll jetzt bei ihnen löschen kommen, wenn die bisherige Wehr hingeworfen hat? Mit Hausaufgaben braucht der Rat deshalb nicht mehr anfangen. Stattdessen ist Nachsitzen angesagt. Ein Besuch des Feuerwehrhauses durch den gesamten Gemeinderat, ein runder Tisch mit den Ehrenamtlichen, konkrete Kurzfrist-Lösungen und ein Zeitplan, um den Bau Schritt für Schritt anzugehen.

Das wären nur einige Aufgaben, die endlich abgearbeitet gehören. Die Katastrophe „Pflichtfeuerwehr“ wird sich wohl kaum mehr abwenden lassen, aber vielleicht lässt sie sich zeitlich begrenzen.

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