Regelmäßige "Dorfgespräch-Stammtische" geplant 

Dorfladen bis Badeweiher: Schonstetter gehen Dorf-Zukunft an 

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Die Schonstetter Dorfgespräche werden in Zukunft regelmäßig stattfinden. 
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Schonstett - Drei Abende, drei Dorfgespräche, verschiedene Bürger - die Schonstetter Veranstaltungsreihe endete am 13. Dezember. Welches Fazit schlossen die Schonstetter aus den Abenden, wie sehen die Ergebnisse aus und wie geht es jetzt weiter? 

Alteingesessene und Neuzugezogene, Vereinsvertreter und Einzelpersonen, Caritas-Heimbewohner und Bürger jeden Alters - eine bunte Mischung an Schonstettern kam wieder im Caritasheim zusammen. Beim dritten Dorfgespräch ging es um konkrete Themen und Ideen für die Zukunft der kleinen Gemeinde. Auf der Basis des Kennenlernens und des Perspektivenwechsels der ersten Termine wurde in kleinen Gruppen diskutiert, was gemeinsam angegangen werden kann. 

Gleichzeitig wurde wieder deutlich, welchen Mehrwert die direkte Begegnung miteinander hat: Die Verschiedenheit der Menschen wurde zum Potential, zu erkennen, welchen Reichtum Schonstett als kleines Dorf birgt und welche Menschen es ermöglichen können, diesen zu erkennen und auszubauen

Gemeinsam ins Gespräch kommen und die Zukunft der Gemeinde aktiv mitgestalten - dafür steht das Dorfgespräch. 

Auf gleicher Augenhöhe tauschten sich die Anwesenden aus und erarbeiteten selber, was sie gerne in die Hand nehmen möchten. Die Bürger befassten sich intensiv mit neuen Themen und brachten eigene Ideen ein. In zwei Diskussionsrunden wurden in Kleingruppen insgesamt neun Themen behandelt und jeweils dazu konkrete Ansprechpartner benannt:

  • Internet-Plattform im Dorf und WLAN (Elisabeth Schopka): Frage der Finanzierung, Aktualität der Plattform, Zugang für jeden, Umgang mit negativen und diffamierenden Beiträgen, Verwaltung der Plattform, Grundstücksbeschaffung, Suche nach Leuten, die das einrichten können und das Projekt betreuen  
  • Dorfstadel im Park (Bürgermeister Josef Fink und Rosemarie Stübl): Kontakt mit der Caritas wegen Grundstücksbeschaffung und Prüfung von Fördergeldern für das Jahr 2018
  • Nachbarschaftshilfe und Seniorentreff (Michael Schopka): Informationen über bereits bestehende Gruppen in Söchtenau und Schwabering sammeln, Anfragen bündeln, Kontaktangebot und Einbindung Caritasheim  
  • Mitfahr-Zentrale (Katharina Gruber-Trenker): Mitfahrgelegenheiten kommunizieren und verknüpfen, Infos über bekannte Plattform Mifaz einholen, Unterpunkt Nachbarschaftshilfe verknüpfen
  • Fest für alle (Astrid Pohlers): Feste und Feiern jenseits bestehender (Vereins)feste ermöglichen, z.B. Flohmarkt, Oldtimertreffen, Dorfpicknick, Fest der Nationen und Kulturen, Sommernachtsfest, etc. Belebung des Parks, Weiteres Vorgehen bei nächstem Dorfgespräch-Stammtisch
  • Gemeinde-Bladl und Dorfbladl (Jutta Stübl): Frage der Finanzierung, monatliches Erscheinen, einfache Gestaltung, Ergebnisse aus Gemeinderatssitzungen, Vorstellung Vereine oder Gemeinde-Bürger, Besprechung mit Gemeinde zur Konkretisierung 
  • Badeweiher (Kathrin Gruber): Erhalt des Weihers und Wiederbelebung des Ramadama, Errichten eines Floßes und weiterer Attraktivitäten
  • Einkaufsmöglichkeiten (Petra Rehm): Fragen über Lage, Betreiber, Finanzierung, Neubau oder Bestand klären, Angebot vieler Regionalprodukte sowie alle Bereiche wie auch Schreibwaren, barrierefreies Einkaufen, Café mit kleinen Gerichten, Abomöglichkeit, Garten, evtl. WLAN und Inklusionsarbeitsplatz für Bewohnern des Caritasheims, Treffen für Interessenten des Dorfladens im 1. Quartal 2018  und Gespräch mit Caritas angesetzt 
  • Stammtisch "Dorfgespräch" (Katharina Gruber-Trenker): Fester Termin im Caritasheim, damit auch die Bewohner teilnehmen können, erstes Treffen im Januar
Gemeinsam die Zukunft des Dorfes nehmen die Schonstetter nun in die Hand. 

Dorfgespräche gehen regelmäßig weiter

Zur Bündelung und Vernetzung der Themen, die teilweise miteinander verbunden sind, wird ein fester "Dorfgespräch!"- Stammtisch von der Organisatorin des Projekts, Katharina-Gruber-Trenker, eingerichtet. Somit besteht in Zukunft regelmäßig die Möglichkeit, sich weiter zu begegnen und die geplanten Projekte auch wirklich voran zu bringen und zu realisieren.

Alle Informationen rund um das Dorfgespräch 

Die Kontaktdaten der jeweiligen Ansprechpartner können über die Mailadresse ichbindabei@dorfgespraech.net bei der Organisatorin Katharina Gruber-Trenker oder den Projektleitern Florian Wenzel und Dr. Christian Boeser- Schnebel erfragt werden. Das erste Treffen findet am Donnerstag, 18. Januar 2018, um 19 Uhr im Caritasheim statt. Das Projekt der Dorgespräche wird auch 2018 weiter gefördert und in weiteren Kommunen im Landkreis Rosenheim durchgeführt.

Ihre Meinung zu den Dorfgesprächen:  

mb/Florian Wenzel

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