An Unfallstelle der RO35 wäre Radwegnutzung vorgesehen

Nach tödlichem Unfall: Radweg war beidseitig ausgeschildert

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Ein für beide Richtungen ausgeschilderter Fahrradweg war auf der Strecke von Frieberting nach Evenhausen vorhanden. 30 Meter nach der Unfallstelle jedoch endet dieser.
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Schonstett - Sensibles Thema nach dem tödlich verlaufenden Unfall an der Strecke der RO35 von Schonstett/Frieberting in Richtung Evenhausen. Ein Radweg entlang der Straße war vorhanden, die Beschilderung zur Nutzung galt für beide Richtungen.

Grundsätzlich sei also eine Querung nötig gewesen, damit die Rennradfahrerin den vorhandenen Radweg nutzen hätte können. Dennoch sei es kein Einzelfall, dass vor allem Rennradfahrer einen solch ausgeschilderten Radweg nicht benutzen würden, erklärt der zuständige Verkehrsexperte der Polizei Wasserburg, Polizeihauptkommissar Karl-Heinz Niessner auf Nachfrage von wasserburg24.de. Es sei ein unglücklicher Umstand gewesen.

Niessner macht darauf aufmerksam, dass 30 Meter nach der Unfallstelle der Radweg endet, es wäre ein erneuter Fahrbahnwechsel der Radfahrerin erforderlich gewesen.

Die Tatsache des vorhandenen Radweges sei möglicherweise versicherungstechnisch interessant, es bleibe jedoch ein tragischer Unfall und ein Autofahrer trage dennoch Verantwortung, wenn durch ihn ein anderer Verkehrsteilnehmer verletzt werde, so der Wasserburger Polizeihauptkommissar im Gespräch mit wasserburg24.de.

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