Runde Sache für Schonstett

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Nicht nur die Sonne strahlte, auch die Gäste, die bei der offiziellen Freigabe des Kreisverkehrs in Aichet anwesend waren, freuten sich über das erreichte Ziel, mit dem Kreisel die Unfallstatistik in diesem Bereich zu entschärfen.
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Schonstett - Nur freudige Gesichter zeigten sich am Freitagmittag bei der offiziellen Eröffnung des Kreisverkehrs in Aichet. Für das Gemeindegebiet ist es der zweite Kreisel innerhalb weniger Monate.

Schlimme Unfälle hatte es an besagter Kreuzung an der Kreisstraße RO 35 in Aichet bislang gegeben. Um diese Gefahrenstelle zu entschärfen, sorgt zukünftig ein Kreisverkehr für eine sichere Straßenführung.

Im Beisein von Landrat Wolfgang Berthaler, Landtagsabgeordneten Klaus Stöttner, Bezirksrat Sebastian Friesinger sowie Bürgermeisterkollegen aus den benachbarten Kommunen, Anwohnern und Verantwortlichen der Gemeindeverwaltung und auch der zuständigen Firmen war es für Bürgermeister Josef Fink eine besondere Ehre, den Kreisel in Aichet offiziell einzuweihen. Mit Pfarrer Josef Reindl sprach passende Worte und segnete den Streckenbereich.

Kreisel bei Aichet geöffnet

Die Bauarbeiten für den Kreisverkehr begannen am 8. September 2014 und wurden durch die Firma Swietelsky Bau aus Traunstein zügig durchgeführt. Am Vormittag, kurz vor der offiziellen Einweihung und Freigabe des Kreisverkehrs bei Aichet wurden noch letzte Arbeiten abgeschlossen, nun steht die 285.000 Euro teure Baumaßnahme den Verkehrsteilnehmern zur Verfügung. Auch die Polizeivertreter sprachen vor Ort von einer erhofften Zunahme an Sicherheit. Viel zu viele Unfälle hätte dieser Kreuzungsbereich gehabt, so die Polizeivertreter im Gespräch mit wasserburg24.de.

Die Höhe des staatlichen Zuschusses wird nach Auskunft der Pressestelle des Landratsamtes ungefähr 225.000 Euro betragen, Landtagsabgeordneter Klaus Stöttner betonte, dass ein wichtiger Auftrag für die Region geschafft wurde und nach dem Kreisel in Frieberting, nun auch der zweite Kreisverkehr für die Gemeinde Schonstett zügig und unbürokratisch erstellt werden konnte.

Schonstetts Bürgermeister Josef Fink freute sich sehr, dass dieser Kreisel zügig realisiert werden konnte und dankte insbesondere auch den Grundeigentümern, die sich bereit erklärt hatten, für dieses Projekt Fläche zur Verfügung zu stellen. "Diese beiden Unfallschwerpunkte Frieberting und Aichet sind jetzt deutlich gefahrenfreier als im früheren Kreuzungsbereich". Die Gemeinde hat sich um das Grundstück gekümmert und dieses gekauft. Baulastträger war der Landkreis Rosenheim. Landrat Wolfgang Berthaler erklärte, dass der Bau dieses Kreisels mit Sicherheit gut angelegtes Geld sei und die Sicherheit der Bürger dem Landkreis viel wert sei. Er hoffe, dass diese Investition alle zufriedenstelle und keine gravierenden Unfälle wie in der Vergangenheit passieren werden.

Für Landtagsabgeordneten Klaus Stöttner zeigt die schnelle Umsetzung der beiden Kreisverkehr-Anliegen im Gemeindebereich Schonstett innerhalb der letzten eineinhalb Jahre, dass gemeinsamer Einsatz zugunsten einer Sache oftmals zügigen und zufriedenstellenden Erfolg brächte. Stets setze auch er sich gerne für die Belange der Gemeinden und Bürger ein, so Stöttner weiter.

Auch wenn die Region immer noch mit vielen Behinderungen zu rechnen hat, insbesondere die Strecke zwischen Halfing und Amerang ist durch Umleitungsstrecken weiter auszuharren. Der Kreisverkehr in Aichet kann seit Freitagmittag genutzt werden, sogar die Markierungsarbeiten wurden noch im Laufe des Freitags fertiggestellt.

Quelle: rosenheim24.de

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