Edeka Helma schließt Ende April

Künftige Versorgung: "Jetzt sind die Schonstetter gefordert"

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Verwandelt sich der ehemalige Edeka in einen kleinen Kramerladen? Die Gemeinde Schonstett zieht mehrere Möglichkeiten in Betracht, um die Versorgung im Dorf auch weiter gewährleisten zu können. 
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Schonstett - Nachdem Edeka Helma das endgültige Aus verkündete, stellt sich die Frage, wie die Versorgung in der kleinen Gemeinde künftig aussehen soll. Gibt's bereits Pläne?

"Konkrete Ideen haben wir noch nicht", erklärt Schonstetts Bürgermeister Josef Fink auf Nachfrage von wasserburg24.de. In der Gemeinderatssitzung vom 10. April wurde die ganze Thematik mitsamt Möglichkeiten für die Zukunft ausführlich unter den Räten diskutiert. "Wir werden wohl in Richtung kleinem Kramlerladen gehen", so Fink weiter. Auch ein kleiner Laden mit integriertem Café sei vorstellbar. Die Option, den Laden in dem ehemaligen Edeka-Gebäude unterzubringen, stünde der Gemeinde offen. "Wir prüfen aber in alle Richtungen, was den künftigen Standort angeht."

Bürger einbinden

Nach Ostern möchte Josef Fink einen Aufruf an die Gemeinde und das Umland starten. "Wir würden gerne wissen, wer sich dazu bereit erklären könnte, einen solchen kleinen Laden künftig zu betreiben. "Hier sind die Schonstetter gefordert", es geht schließlich um ihre Grundversorgung, die wir auf jeden Fall erhalten wollen" erklärt Fink und hat dabei auch die Bewohner des Caritas-Heims im Blick, denen nicht viele alternative Einkaufsmöglichkeiten offen stehen. Die Grundversorgung im Dorf soll also weiter gewährleistet werden - wie genau, wird sich zeigen. 

mb

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