Hoher Schaden nach Schwelbrand in Pflegeheim

Schonstett - Rettungskräfte mussten am Mittwochnachmittag zum Pflegeheim nach Schonstett ausrücken. Dort gab es einen Schwelbrand, das Gebäude wurde sogar geräumt.

Gleich sechs Feuerwehren wurden am Mittwoch gegen 14 Uhr zu dem mehrstöckigen Pflegeheim, bei dem es sich entgegen erster Angaben nicht um ein Altenheim, sondern um eine Wohn- und Pflege-Einrichtung für behinderte Menschen handelt, gerufen. Im Dachgeschoss war eine Art Schwelbrand unter der Zwischendecke des Dachstuhls entstanden. Die Zwischendecke musste an mehreren Stellen geöffnet werden, um versteckte Glutnester löschen zu können.

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Schwelbrand: 50.000 Euro Schaden

Die Heimbewohner waren zur Sicherheit aus den darunterliegenden Stockwerken evakuiert und von den Rettungskräften versorgt worden. Keiner der Bewohner wurde verletzt, allerdings mussten drei Arbeiter und zwei Angestellte der Einrichtung mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht werden - sie hatten noch versucht, den Brand zu löschen. Glücklicherweise blieben aber alle fünf unverletzt.

Der entstandene Sachschaden wird ersten Angaben zufolge auf rund 50.000 Euro geschätzt, könnte aber laut Polizeiangaben noch deutlich höher ausfallen. Die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache wurden noch am Nachmittag vom Kriminaldauerdienst übernommen. Nach den bisherigen Erkenntnissen fanden im Dachgeschoss Renovierungsarbeiten statt, bei denen wohl der Schwelbrand ausgelöst wurde.

Schonstetter Wohn- und Pflegeheim evakuiert

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © jre

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