Am Jahrestag des Erdbebens endete eine Aktion, bei der 8600 Euro zusammenkamen

Schulfamilie hilft Kindern in Haiti

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Veronika Gacia, Leiterin des "AK Zeichen setzen" am Gymnasium Gars, war sichtlich stolz, als sie den symbolischen "dicken" Scheck der Garser Schulfamilie über 8600 Euro für die Kinder von Haiti an Oliver Müller von "World Vision" (Zweiter von rechts) überreichte, der eigens von Frankfurt nach Gars gekommen war. Rupert Unterauer von der Sparkasse Wasserburg, Schulleiter Gunter Fuchs, Andreas Lanzinger von der Druckerei Lanzinger und Georg Suittenpointner von der Raiffeisenbank Haag-Gars-Maitenbeth (von links) freuten sich ebenfalls über den stolzen Betrag.

Gars - Zum Jahrestag des verheerenden Erdbebens in Haiti wurde auch die große Spendenaktion des Gymnasiums in Gars beendet.

Der Jahrestag des großen Erdbebens in Haiti war am Gymnasium Gars Anlass, um kurz darauf die große Spendenaktion zu beenden, die Lehrer und Schüler gemeinsam initiiert hatten und die über mehrere Monate lief, unterstützt von einzelnen herausragend engagierten Lehrern und Schülern bis hinein in die Nachbarschulen in Haag. Kernidee war der Verkauf einer von Schülern mit Texten und Bildern gestalteten Broschüre für zehn Euro. Drei Sponsoren, die Druckerei Lanzinger, Sparkasse Wasserburg und Raiffeisenbank Haag-Gars-Maitenbeth finanzierten die Publikation und so kam der Verkaufserlös in vollem Umfang in den großen Spendentopf.

Es entspricht einer langjährigen Tradition der Schule, auf unterschiedlichste Art und Weise Menschen in Problemlagen und Notsituationen Hilfe zu leisten, es gibt dafür sogar eine eigene "Abteilung" innerhalb der SMV, nämlich den "AK Zeichen setzen". So wurden auch immer wieder engagierte und ehrgeizige Hilfsaktionen nach großen Naturkatastrophen ins Leben gerufen, wie eben auch nach dem Erdbeben in Haiti, prallel zu ständigen Hilfprojekten wie die Finanzierung von 25 Patenkindern, was Lehrer, Schüler und Eltern gemeinsam über die Hilfsorganisation "World Vision" seit vielen Jahren leisten.

Als nun diese Woche Oliver Müller als Vertreter von "World Vision" den Scheck über 8600 Euro erhielt, war diese Überreichung gleichzeitig der Start für neue Patenschaften der Schüler der 5. Klassen. Ihnen und einigen ihrer Eltern stellte Oliver Müller die Patenkinder aus Bangladesh, Peru, Tansania und Vietnam vor und erläuterte ihnen generell, wie mit dem Patenkind-System Hilfe zur Selbsthilfe geleistet wird.

Es kann auch nicht schaden, sich in den Zeiten des oft gescholtenen "G8" immer wieder einmal bewusst zu machen, dass es zahllose Kinder auf der Welt gibt, die froh sind oder wären, überhaupt in eine Schule gehen zu können, selbst wenn man kein Dach über dem Kopf hat und diese unter freiem Himmel stattfindet. So sind es auch nach dem Erdbeben in Haiti gerade die Kinder, die dringend der Hilfe bedürfen, damit aus ihnen keine "verlorene Generation" wird.

re/Wasserburger Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

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