Schulstart im Landkreis Rosenheim:

Die Neuerungen im kommenden Schuljahr

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Landkreis Rosenheim - Eines wurde beim Pressegespräch im staatlichen Schulamt Rosenheim schnell klar: Die Schulen im Landkreis sind gut gewappnet. Die Neuerungen im kommenden Schuljahr:

-Gesicherte Grundversorgung der Grund- und Mittelschulen mit Lehrkräften und Stunden zur Abdeckung des Pflichtunterrichts

-Mobile Reserven stehen für den absehbar hohen Vertretungsbedarf bereit

-Durchschnittliche Klassenstärke in der Grundschule: 21,35

-Durchschnittliche Klassenstärke in der Mittelschule: 19,89

-106 neue Lehrer an den Grund- und Mittelschulen

-Intensive Förderung der Kinder mit Migrationshintergrund

-Starke Ausweitung im Bereich der Übergangsklassen

-Pädagogische Innovationen: Flexible Grundschule Au, Heilpädagogische ambulante Förderung an der Grundschule Halfing, Kooperation Elternhaus

Das sind nur einige der "Schlaglichter" - also der Fakten, Informationen und Neuerungen - zum Schulbeginn an den Grund- und Mittelschulen im Landkreis und der Stadt Rosenheim. Schulamtsleiter Wolfgang Tauber bedankte sich vorweg schon einmal für die großartige Unterstützung der Lehrkräfte und der Organisatoren. Anschließend stellte er die Neuerungen im kommenden Schuljahr detailliert vor:

LehrplanPLUS Grundschule 2015/16

Der neue LehrplanPLUS mit seinem einheitlich kompetenzorientiertem Konzept wurde ab dem Schuljahr 2014/2015 für die Jahrgangsstufen 1 und 2 eingeführt, 2015/2016 folgt nun die Jahrgangsstufe 3 und ein Jahr später die Jahrgangsstufe 4. Die Implementierung des LehrplanPLUS wird durch eine intensive fachliche Unterstützung begleitet.

Weiterentwicklung der Ganztagsangebote

Offene Ganztagsgrundschule (OGTGS)

Derzeit wird die offene Ganztagsgrundschule in Oberbayern mit 300 Gruppen erprobt, davon 100 Gruppen im Kombimodell.

Offene Ganztagsschule heißt:

-Betreuung der Grundschüler an mindestens 4 Tagen unter schulischer Verantwortung von 8 -16 Uhr

-Kurzgruppen bis 14 Uhr sind möglich

-Kombimodell: Ergänzende Ganztagsangebote sind über die schulischen Angebote hinaus sind möglich. Bildungs- und Betreuungsangebote in den Randzeiten von 16 - 18 Uhr in Kooperation mit der Jugendhilfe können eingerichtet werden, auch in den Ferienzeiten. Die Angebote werden dann nur an den Unterrichtstagen als schulische Veranstaltung durchgeführt

-Mittagsbetreuung kann fortgeführt werden, jedoch nicht parallel zur OGTGS

-Die OGTGS ist für die Eltern kostenfrei, mit Ausnahme der Kosten für das Mittagessen und die Randzeitenbetreuung

-Die Finanzierung erfolgt durch den Sachaufwandsträger mit 5500 Euro und den Freistaat Bayern

Im Landkreis Rosenheim wird die OGTGS an der Grundschule Babensham eingeführt.

Offenen Ganztagsschule an der Mittelschule

Derzeit sind 30 Gruppen an 16 Mittelschulen und 5 Gruppen an Privatschulen eingerichtet. Auch hier ist die Nachfrage ungebrochen.

Gebundene Ganztagsklassen

Die Standorte mit gebundenen Ganztagsklassen werden weiter fortgeführt, bzw. ausgebaut. Die Nachfrage, besonders in der Stadt Rosenheim ist stetig groß. Die Mittelschule am Luitpoldpark ist in der 5./6. Jahrgangsstufe zweizügig geworden.

Die Übergangsklassen an der Mittelschule Westerndorf St. Peter und Mittelschule am Luitpoldpark werden erstmals als gebundene Ganztagsklassen geführt.

Mittagsbetreuung

Im Schuljahr 15/16 sind an den Schulen eingerichtet: 226 Mittagsbetreuungsgruppen, davon 116 Kurzgruppen, 41 verlängerte Mittagsbetreuungsgruppen und 69 verlängerte Mittagsbetreuungsgruppen mit erhöhter Förderung.

Intensive Förderung der Kinder mit Migrationshintergrund

Unterricht zur Förderung in Deutsch für Migrantenkinder mit 630 Lehrerstunden, das sind rund 23 Lehrkräfte

-Vorkurse (364 Std.): Frühe Sprachförderung im Kindergarten zeigt deutliche Erfolge. Ca. 130 Vorkurs-Gruppen (Vorjahr ca. 100) sind an ca. 55 Standorten eingerichtet. Diese Ausweitung beruht auch auf die zusätzlichen Mittel aus dem Paket des Bildungsfinanzierungsgesetzes, das neben Kinder mit Migrationshintergrund auch deutschstämmige Kinder in die Sprachförderung miteinbezieht

-Deutschförderkurse (266 Lehrerstunden): In Kleingruppen werden Kinder mit Migrationshintergrund an den Schulen speziell sprachlich geschult. Ca. 1300 Schüler mit geringen oder keinen Deutschkenntnissen werden so sprachlich gefördert

Crashkurs Deutsch für "Quereinsteiger"

Die Kinder und Jugendlichen besuchen an drei Tagen den Crashkurs Deutsch und an zwei Tagen sind sie an ihrer zuständigen Sprengelschule. Damit ist die soziale Integration der Schülerinnen und Schüler gewährleistet. Die Sparkassenstiftung ermöglicht die Finanzierung dieses Projekts. Frau Stein-Steffan, die dieses Konzept entwickelt hat und alle Kurse koordiniert, leistet hier ausgezeichnete Arbeit.

-Dezentral stattfindende Kurse auch im Landkreis

-Verlegung der Kurse an Schulen des Landkreises

-Bedarfsorientierte Festlegung der Kursorte

Teilnehmerzahl: mindestens 6 Schülerinnen und Schüler

Vorteile: Schüler haben kurze Wege bzw. können sogar an ihrer Schule den Crashkurs absolvieren, Kursräume an VHS haben wenig Bewegungsfreiheit.

Mig-Klassen (Migrantenklassen)

Für die Jahrgangsstufen 1 bis 10 gilt die Höchstschülerzahl 25, wenn der Anteil der Schüler mit Migrationshintergrund innerhalb eines Jahrgangs mehr als 50 Prozent beträgt.

Als Schüler mit Migrationshintergrund zählt ein Kind, bei dem wenigstens eines der drei Merkmale gegeben ist:

-Staatsangehörigkeit nicht deutsch

-Geburtsland nicht Deutschland

-Muttersprache nicht deutsch

In den sogenannten Mig-Klassen sind natürlich nicht ausschließlich Schüler mit Migrationshintergrund, aber diese Kinder können durch die geringere Klassenstärke besonders sprachlich gefördert werden. Im Schuljahr 15/16 konnten insgesamt 16 Migrationsklassen (Vergleich mit 2014/2015: 10 MIG-Klassen) gebildet werden und damit deutlich kleinere Klassen innerhalb der Jahrgangsstufe erreicht werden. Ein höherer Lernerfolg ist möglich.

Beispiel: Bei einer Gesamtschülerzahl von 51 Kindern in einer 1. Jahrgangsstufe können nur zwei Klassen gebildet werden. Wenn der Migrationsanteil in der Jahrgangsstufe aber über 50 Prozent beträgt, kommen drei Klassen zustande.

Bildung von Übergangsklassen 

Da die angebotenen Crashkurse Deutsch die Nachfrage bei weitem nicht abdecken konnten, hat das Staatliche Schulamt Rosenheim zum Schuljahr 2013/14 erstmals drei Übergangsklassen eingerichtet. 2014/2015 wurde bedarfsorientiert auf vier Übergangsklassen aufgestockt. 2015/16 konnten wir insgesamt acht Übergangsklassen einrichten.

Übergangsklassen werden für Schülerinnen und Schüler angeboten, die als Quereinsteiger in das bayerische Schulsystem eintreten und nur rudimentäre oder gar keine Deutschkenntnisse haben. Die Grundlage für den Unterricht in der Übergangsklasse stellt der Lehrplan Deutsch als Zweitsprache dar. Durch stark differenzierte Unterrichtsformen sollen die Schülerinnen und Schüler besonders in der deutschen Sprache gefordert und gefördert werden und bei entsprechendem Lernfortschritt in der deutschen Sprache in die entsprechende Jahrgangsstufe der Regelklasse der zuständigen Sprengelschule zurückgeführt werden. Die Übergangsklassen starten mit jeweils nur wenigen Schülern in das Schuljahr und können so während des Schuljahres neu ankommende Schüler ohne Deutschkenntnisse aufnehmen.

Die Aufnahme in eine der Übergangsklassen macht jedoch in der Regel eine Zuweisung durch das Staatliche Schulamt erforderlich.

Erstmals werden auch an drei Standorten im Landkreis Übergangsklassen installiert.

Standorte und Jahrgangsstufen (jeweils kombiniert):

Stadt Rosenheim:

-Grundschule an der Prinzregentenstraße Rosenheim, zwei Ü-Klassen der Jahrgangsstufen 1/2 (Alphabetisierung)

-Grundschule Rosenheim Fürstätt, Jahrgangsstufen 2/3/4

-Mittelschule am Luitpoldpark, Jahrgangsstufen 5/6/7 (neu: Ganztagsbetrieb)

-Mittelschule Westerndorf St. Peter, Jahrgangsstufen 5/6/7 (neu: Ganztagsbetrieb)

Landkreis:

-Grundschule Raubling, Jahrgangsstufen 2/3/4

-Mittelschule Bad Endorf, Jahrgangsstufen 5/6/7

-Mittelschule St. Georg, Bad Aibling, Jahrgangsstufen 5/6/7

Für die zu erwartenden Flüchtlingskinder wurde dem Schulamtsbezirk Rosenheim von der Regierung von der Oberbayern eine zusätzliche Lehrerstelle zur Verfügung gestellt, mit der wir auch während des Schuljahres eine weitere Ü-Klasse bedarfsgerecht einrichten können.

Pädagogische Innovationen

Heilpädagogische ambulante Förderung an der Grundschule Halfing

Dieses neuartige Konzept der Jugendhilfe basiert auf Erfahrungen in den Heilpädagogischen Tagesstätten (HPT) und Integrationshorten, setzt aber direkt an einer Grundschule an und strebt vor Ort mit Unterstützung von heilpädagogischen Fachkräften eine erfolgreiche Integration von Schülerinnen und Schülern an, die im sozial-emotionalen Bereich besondere Unterstützung benötigen. Diese Kinder besuchen eine Regelklasse und werden an der Grundschule Halfing auch nachmittags vom Personal der Diakonie/Jugendhilfe betreut. Lehrkräfte der Schule sind eng miteingebunden.

Im Schuljahr 2015/2016 geht nun dieses Modellprojekt, das von Kreisjugendamt und Schulamt Rosenheim geplant wurde, in das zweite Jahr, nachdem das erste Jahr erfolgreich abgeschlossen wurde und erkennbare Verbesserungen für die Kinder erreicht wurden. Nach der Modellphase ist angedacht, diese "Heilpädagogische ambulante Förderung" eventuell an weiteren Schulen anzubieten.

Grundschule Au wird 2015/2016 "Flexible Grundschule"

Kinder an insgesamt 188 bayerischen Grundschulen haben ab September 2015 die Möglichkeit, die ersten beiden Jahrgangsstufen in einem, in zwei oder in drei Jahren zu durchlaufen. Wie das bayerische Kultusministerium bekanntgab, werden zum nächsten Schuljahr 2015/16 zusätzlich 37 weitere Grundschulen zu "Flexiblen Grundschulen", zu denen die Grundschule Au zählt. Wir gratulieren dem Team der Schule sehr herzlich zu diesem großen Erfolg. Den beteiligten Schulleitungen wurde die Ernennungsurkunde für ihr neues Profil "Flexible Grundschule" am 19. Juni 2015 im Bayerischen Bildungsministerium überreicht.

"Mit einer flexibel organisierten Eingangsstufe wird die bayerische Grundschule in ihrer Breite jedem einzelnen Kind gerecht. Dessen individuelle Fähigkeiten und Begabungen sowie das ganz individuelle Lerntempo finden so ganz besondere Berücksichtigung", sagte Minister Spaenle bei der Bekanntgabe der neuen "Flexiblen Grundschulen".

"Eigenverantwortliche Schule"

Die "Eigenverantwortliche Schule" eröffnet den Schulen zusätzliche Handlungsoptionen für eine stärkere Individualisierung und Profilbildung. Die Kernbausteine der "Eigenverantwortlichen Schule" sind dabei ein Ausbau der Profilbildung und eine breitere Beteiligung der Schulgemeinschaft an zentralen Entscheidungen der Schulentwicklung. Im Zentrum der einzelnen Maßnahmen steht immer ein Ziel: die Sicherung und Weiterentwicklung der Schul- und Unterrichtsqualität in der Verantwortung der einzelnen Schule.

Von der Elternarbeit zur Bildungs- und Erziehungspartnerschaft: Das Zusammenwirken von Schule und Elternhaus wird heute als "Bildungs- und Erziehungspartnerschaft" begriffen. Jede Schule hat bis Juli 2015 ein auf ihre Gegebenheiten und örtlichen Bedürfnisse abgestimmtes KESCH (Kooperation -Elternhaus-Schule) - Konzept für die Bildungs-und Erziehungspartnerschaft entwickelt. Diese Vereinbarung soll von der Schulfamilie regelmäßig überprüft und weiterentwickelt werden.

Das Konzept enthält die schulspezifischen Ziele und Maßnahmen bezüglich der vier Handlungsfelder:

-Gemeinschaft

-Kooperation

-Kommunikation

-Mitsprache

Dokumentierte Lernentwicklungsgespräche in den Jahrgangsstufen 1 bis 3 anstatt Zwischenzeugnissen

Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle erläutert: "Die Möglichkeit eines dokumentierten Lernentwicklungsgesprächs anstelle des Zwischenzeugnisses leistet einen Beitrag zur Stärkung der Eigenverantwortung der Schule vor Ort und zur Stärkung der Bildungs- und Erziehungspartnerschaft von Grundschule und Elternhaus." Grundschulen in Bayern haben seit dem Schuljahr 2014/2015 die Möglichkeit, das Zwischenzeugnis in den Jahrgangsstufen 1 bis 3 durch ein dokumentiertes Lernentwicklungsgespräch zu ersetzen. Die Entscheidung hierüber trifft jede Grundschule in eigener Zuständigkeit.

Diese Alternative wurde im Rahmen des vierjährigen Schulversuchs Flexible Grundschule erprobt und sowohl von Lehrkräften als auch von Eltern sehr positiv beurteilt. 

Das Zwischenzeugnis kann nun in den Jahrgangsstufen 1 bis 3 durch ein dokumentiertes Lernentwicklungsgespräch ersetzt werden, an dem die Klassenleiterin oder der Klassenleiter, die Schülerin oder der Schüler und die Erziehungsberechtigten teilnehmen. Die Entscheidung trifft die Lehrerkonferenz im Einvernehmen mit dem Elternbeirat vor Unterrichtsbeginn des Schuljahres. Wenn im Einzelfall Erziehungsberechtigte kein dokumentiertes Lernentwicklungsgespräch führen möchten, wird ein Zwischenzeugnis ausgestellt. In einem Lernentwicklungsgespräch steht die individuelle Situation des Kindes mit seinen Stärken, Schwächen und Entwicklungspotenzialen im Fokus. Das Gespräch wird von der Lehrkraft dokumentiert. Schule und Erziehungsberechtigte erhalten jeweils eine schriftliche Zusammenfassung. Erziehungsberechtigte, die dieses Angebot der Schule im Einzelfall nicht annehmen möchten, werden nicht zu einem Gespräch gezwungen; die Schule stellt dann wie gehabt ein Zwischenzeugnis aus. Die Regelungen zur Jahrgangsstufe 4 bleiben unverändert: das Übertrittszeugnis ersetzt das Zwischenzeugnis.

In Stadt und Landkreis Rosenheim haben im Schuljahr 2014/15 insgesamt 17 Grundschulen dieses Angebot genutzt. In 78 Klassen wurden dabei Lernentwicklungsgespräche durchgeführt. Wir gehen davon aus, dass im kommenden Schuljahr die Anzahl der Grundschulen, die auf die Zwischenzeugnisse verzichten, stark ansteigen wird. Zur fachlichen Unterstützung der Schulen und Schulleitungen wurden entsprechende Fortbildungen durchgeführt und Feedbackrunden eingerichtet.

Neuerungen im Bereich der Mittelschule

Kooperation Mittelschule-Berufsschule

Ein Konzept zur Zusammenarbeit von Berufsschule und Mittelschule wird im Schuljahr 15/16 erprobt. Es sieht eine intensive Zusammenarbeit auf Leitungsebene, Lehrerebene und Schülerebene vor. Lehrerebene: Gemeinsame Fortbildungen, Arbeit in regionalen Kleingruppen, bestehend aus den Kooperationslehrkräften von Mittelschule und Berufsschule, Kooperationstreffen von Berufsschul- und Mittelschullehrkräften Schülerebene: Information über die Berufsschulen in der 7. Jahrgangsstufe, Besuch einer Berufsschule in der 8. Jahrgangsstufe, Besuch der Berufsschule, bzw. Hospitation nach dem individuellen Bedarf der Schüler in der 9. Jahrgangsstufe Das erfordert hohes Engagement und ein umfangreiches Organisationsmanagement der Schulen. Ein herzliches Dankeschön geht hier besonders an die Berufsschulen.

Lehrerpraktikum

Zahlreiche Betriebe haben sich bereit erklärt Lehrkräfte für ein Praktikum aufzunehmen. Wie in den vergangenen Jahren wird die Möglichkeit gerne genutzt und führt zu einer intensiveren Zusammenarbeit von Mittelschulen und Betrieben.

Ausweitung der Mittlere-Reife-Klassen

Es besteht eine große Nachfrage nach der Aufnahme in die Mittleren-Reife-Klassen. Im Schuljahr 15/16 konnten 69 Klassen gebildet. werden. Das ist ein Anstieg von 11 Klassen. Die erforderlichen Zugangsschnitte blieben unverändert. (2,66 in Jahrgangsstufe 7, 2,33 in Jahrgangsstufe 8-10) Lediglich die Möglichkeit des Übertritts mit dem Jahreszeugnis ist neu. In der ersten Septemberwoche fanden noch die Aufnahmeprüfungen für die Schülerinnen und Schüler für die M-Klassen statt, die den Schnitt nicht erreicht haben. Hier sind die Ergebnisse noch abzuwarten.

Ausweitung der Vorbereitungsklassen

Trotz der Zugangsbeschränkung von 2,5 und der strengen Prüfung der Ausnahmen durch das Staatliche Schulamt besteht eine starke Nachfrage nach dem Besuch der Vorbereitungsklassen, ehemals 9+2. An der MS Aising konnten zwei V1 gebildet werden. Der neue Standort in Bad Aibling St. Georg ist ausgelastet, wie auch die Klassen in Wasserburg.

Ausweitung der Praxisklassen

An der Mittelschule Ostermünchen wurde eine neue Praxisklasse eingerichtet. Die anderen Standorte, Mittelschule Fürstätt, Mittelschule Kolbermoor, Mittelschule Prien und Mittelschule Wasserburg sind ausgelastet.

Vorbereitung der Einführung des LehrplanPlus in der Mittelschule 17/18

Das Schulamtsteam zur Implementierung der LehrplanPlus ist gebildet und arbeitet bereits an der Vorbereitung der Lehrkräfte. Die Lehrplanfachbeauftragten werden an der Regierung und in Dillingen fortgebildet. An den Schulen werden kollegiale Hospitationen angeregt und der Blick für einen kompetenzorientierten Unterricht geschärft.

Quelle: rosenheim24.de

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