In Hamburg bekannter als in Haag

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Haag/Wasserburg - Bad ass rock'n'roll kommt in Hamburg nun mal besser an als in Haag. Aber da kommt er her. Die "Shenaniganz" Georg Raig, Dominik Rehbein, Tobias Reich und Daniel Rehbein klettern gerade die Karriereleiter empor.

Die "Shenaniganz" werden zum Herbstfest seit langem wieder einen Termin in Haag wahrnehmen. Fast jedes Wochenende sind sie gebucht, national und sogar international. Dabei ist ihr Bekanntheitsgrad in Hamburg und Österreich höher als in Haag.

"Es nagt schon an einem", räumt Georg Raig ein, der Ansprechpartner der vierköpfigen Band für Buchungen. Allein aus Gründen der Kilometerkosten wären öfter nicht so weit entfernte Auftrittsziele wünschenswert. 500 Kilometer wurden zur Regel, wenn Georg Raig, Dominik Rehbein, Tobias Reich und Daniel Rehbein auf Tour gehen.

Die Auftritte führten sie bereits an den Nürburgring zum "Rock am Ring", nach Hamburg, wo sie als Vorband zu "Slade" spielten, zu Festivals nach Österreich, in das italienische Vicenza, nach Berlin und Mönchengladbach. Dazu kamen Radioauftritte und Wettbewerbe, von denen sie schon einige gewannen.

Gerade in Haag aber hatte Shenaniganz den ersten Open-Air-Auftritt beim "Rock unterm Turm". Von Haag aus wurden sie zur besten Nachwuchsband gekürt. Die weiteste Anreise legten sie zurück, als sie in Korea bei den Nachwuchsinterpreten Deutschland vertraten.

Einmal in der Woche ist im Keller der Hörmann-Villa Probe angesagt. Für die erste CD unterschrieben sie nach dem Korea-Auftritt bei einer Münchener Plattenfirma den Vertrag. Sie hieß "Four finger fist fight". Heuer kam die zweite mit dem Titel "Open your eyes or cover your head". Als Markenzeichen versprechen die engagierten Musiker auf ihrem "Cover" nicht nur "Rock ohne Skrupel" zu bieten, sondern auch "Musik ohne Kommerz", die "live ein Erlebnis" bedeutet und "zuhause einen Genuss".

Ihren Stil umschreiben Georg Raig, Dominik Rehbein, Tobias Reich und Daniel Rehbein knapp und präzise: der gute alte Rock etwas "aufgepeppt" für die junge Generation. Ihre Zielgruppe liegt mittlerweile in einer Bandbreite von den Jugendlichen über die mittleren Alters bis zu 60-Jährigen. Die Buchungen laufen über eine Agentur. Bei weiteren Zielen und längeren Terminen waren auch die Eltern Eva und Bernd Rehbein als "Betreuer" und Chauffeure dabei.

Einer der nächsten Auftritte ist wieder in München zu "Rockville". Das tut der Bandkasse gut, weil nicht so viel Kilometergeld ausgegeben werden muss. Was Auftritte und Finanzierung anbelangt geht es nach Ansicht von Georg Raig nun "definitiv bergauf". Eines konnten die vier inzwischen ablegen: das große Lampenfieber. Jedoch gesteht Tobias Reich: "Aufregung ist immer ein bisschen dabei."

Einen ersten Eindruck von der Musik können sich die Interessenten über die Internetpräsenz der vier verschaffen: www.shenaniganz.de .

Quelle: rosenheim24.de

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