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Stadt ist Bauherrin und Betreiberin

Wasserburg: Neue Skateanlage am Badria wird wohl teuerer

Wird die neue Skateanlage in Wasserburg so aussehen oder doch kleiner?Wiesbeck
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Wird die neue Skateanlage in Wasserburg so aussehen oder doch kleiner?Wiesbeck

Die Wasserburger Skateanlage stand erneut zur Debatte im Haupt- und Finanzauschuss in Wasserburg. Grund dafür waren Schwierigkeiten, die der Skateverein „Movinn` Forward“ bei Planung und Bau des Parks hat.

Wasserburg – Ein Hilferuf erreichte die Stadt Wasserburg in der Haupt- und Finanzausschusssitzung, denn der Skateverein „Movinn´ Forward“ ist bei der Verwirklichung der neuen Skateanlage auf Schwierigkeiten gestoßen. Denn der Verein hat Probleme, eine Versicherung für den Park abzuschließen. Die größeren Schwierigkeiten sind aber finanzieller Art, denn aufgrund von vorherrschenden Lieferschwierigkeiten wird der Bau wohl doch teurer als gedacht.

LEADER-Förderung könnte Abhilfe schaffen

Um den Versicherungsproblemen Abhilfe zu schaffen, schlug Bürgermeister Michael Kölbl (SPD) den Ausschussmitgliedern vor, dass die Stadt selbst als Bauherrin und Betreiberin der Anlage auftreten könnte. Beides lag bisher in den Händen des Vereins.

Die Ausmaße der Mehrkosten sind noch unklar, wie Kämmerer Konrad Doser bestätigt, belaufen sich aber auf etwa zehn Prozent und könnten wahrscheinlich die Förderung durch das europäische Programm LEADER (Liaison entre actions de développement de l’économie rurale, zu deutsch: Vereinigung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft), bei dem Wasserburg seit kurzem Mitglied ist, abgedeckt werden.

Denn wie berichtet hatte die Stadt zugestimmt, den Bau mit 200.000 Euro zu unterstützen, 50 Prozent davon sind förderfähig. Finanziell würde sich damit für die Stadt nichts ändern, wie Kölbl betonte. Auch Folgekosten seien weiterhin nicht zu erwarten.

Maas: Sollte nicht eine Nummer kleiner gedacht werden?

Heike Maas (CSU) sah dies aber dennoch als Anlass, um die Frage zu stellen, ob nicht „eine Nummer kleiner“ gedacht werden könnte. „Brauchen wir denn wirklich ein Alleinstellungsmerkmal wie in München?“, fragte sie und bezog sich dabei auf das „Devil´s Hole“, einer Öffnung im Skatepool, die im Umkreis von 100 Kilometern einzigartig wäre.

Von der Kritik zeigten sich die anderen Ausschussmitglieder überrascht. „Ich bin verwundert, dass das jetzt in Frage gestellt wird“, sagte Stefanie König (Grüne), denn die Skateanlage könne der Gegend rund um das Badria nur gut tun.

Baumann fordert auch Verbesserung der Reitmehringer Analge

Auch Kölbl zeigte sich verwundert und meinte, sich zu erinnern, dass auch die CSU-Fraktion bei der Vorstellung das Projekt sehr gelobt habe. Zudem habe sich für die Stadt kaum etwas geändert. „Die Investitionskosten bleiben gleich.“

Auch Josef Baumann (Freie Wähler Reitmehring-Wasserburg) stellte sich hinter den Park und bat darum im nächsten Haushaltsjahr auch den Reitmehringer Skatepark zu berücksichtigen.

Lesen Sie auch: Die Wasserburger Skateanlage nimmt Gestalt an: So könnte sie aussehen

Maas betonte, dass ihre Partei grundsätzlich weiterhin hinter der Anlage stünde. Aber auch bei der LEADER-Förderung handle es sich um Steuergelder. „In meinen Augen wird zu leichtfertig mit den Fördermitteln umgegangen“, erklärte sie.

Dem Vorschlag der Verwaltung, dass die Stadt als Bauherrin des Skateparks auftritt, stimmte sie dennoch zu. Dieser wurde einstimmig verabschiedet.

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