Wasserburg für alle Lebenslagen

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Um ein echtes Traditionsprodukt handelt es sich beim Wasserburger Kaffee.

Wasserburg - Kleine Mitbringsel aus dem Urlaub sind für viele Touristen fester Bestandteil des Heimreisegepäcks, aber auch Einheimische zählen zu den Käufern von Souvenirs.

Die Auswahl in Wasserburg ist groß, beinahe für jede Lebenslage gibt es ein passendes Objekt: Heute frei, da lasse ich es mir richtig gutgehen. Zum Frühstück genehmige ich mir erst einmal Wasserburger Weckerl, dazu Wasserburger Spitzbubentee aus der Wasserburg-Teetasse.

Beim Mittagessen holt mich meine Faulheit ein - gestern nicht abgespült, also keine Teller, um das Mittagessen draufzulegen. Aber kein Problem, einfach schnell einen neben dem Häuserzeilen-Poster hängenden Wasserburg-Wandteller von der Wohnzimmerwand gefischt. Dazu schenke ich mir ein feines Wasserburger Weißbier in mein Wasserburg-Weißbierglas. Herrlich! Leider hab ich mein Glas umgeschmissen, brauchte eine ganze Packung Wasserburg-Servietten, um den Saustall zu beseitigen.

Zu den Klassikern unter den Mitbringseln zählen Spirituosen.

Nach dem Essen etwas Sport: Wollte mit dem Fahrrad am Inn entlang, einer Empfehlung der Wasserburger Radwanderkarte folgend, kam aber nicht weit. Schon nach hundert Metern bin ich gestürzt. Aber nichts passiert, nur ein Loch in meine Jeans gerissen.

Bleibe jetzt aber besser zu Hause, die Lust auf Sport ist mir vergangen. Auf die Aufregung brauche ich erst einmal etwas Nervennahrung. Ich esse vier Wasserburger Busserl und eine Tüte Innkiesel, um des ersten Schocks Herr zu werden. Dazu mache ich mir ein Wasserburg-Haferl voll feinstem Wasserburger Kaffee. Ein Blick in den Wasserburg-Bildband, dazu ein Stamperl "Wasserburger Anti-Stress-Tropfen" aus meinem Wasserburg-Schnapsglas und eine Zigarette holen meinen Puls endgültig wieder in den Ruhebereich zurück. Dabei fällt mir auf, dass mein Wasserburg-Aschenbecher dringend wieder einmal geleert werden sollte. Das verschiebe ich aber auf morgen, schmökere jetzt lieber im neuesten Wasserburg-Krimi.

Schön langsam muss ich mich für den Abend fertig machen. Ich streife mein Wasserburg-T-Shirt über und gehe auf die Piste. Für den Ernstfall deponiere ich eine Flasche "Wasserburger Potenztropfen" und für den Notfall eine Flasche "Wasserburger Herztropfen" im Regal neben dem Bett. Bin aber alleine heimgegangen, habe also beides nicht gebraucht.

Am nächsten Morgen fällt mir ein, dass ich mich bei meinen Eltern lange nicht gemeldet habe. Dafür schnüre ich ihnen jetzt ein schönes Überraschungspaket: zwei Flaschen Wasserburger Pils, eine Dose Wasserburger Kaffee und eine Schachtel Wasserburger Pralinen.

Auf einer Postkarte mit dem Bild der Innschleife erzähle ich von meinem Sturz und weise am Rande auf das Loch in der Hose hin, die ich auch gleich mit ins Paket lege. Dazu gebe ich einen Wasserburg-Fingerhut, um meine Mutter vor Nadelstichen zu schützen.

"Macht euch keine Sorgen, mir fehlt nichts", schreibe ich, und klebe meinen Erzeugern einen Wasserburg-Magneten auf die Karte, mit dem sie diese am Kühlschrank befestigen können. "Hier solltet ihr mal Urlaub machen, an Souvenirs mangelt es nämlich nicht", schließe ich meine Botschaft aus der Innschleife ab.

Wasserburger Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

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