Acht Parzellen nehmen konkrete Formen an

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Acht Häuser sind am Südrand von Soyen geplant, hier erster Planungsentwurf.

Soyen - Der "Eingriff in das Landschaftsbild" wurde beim Baugebiet Sonnleiten gerügt, der Soyener Gemeinderat hält aber an der Planung fest.

Nach der vorgezogenen Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung zum Baugebiet "Sonnleiten" wurden nun die gesammelten Stellungnahmen der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange im Gemeidnerat behandelt und über die gesammelten Abwägungs- und Beschlussvorschläge abgestimmt.

Dabei stellte die Untere Naturschutzbehörde den "sehr großen Eingriff in das Landschaftsbild" durch den geplanten Bau von acht Häusern am südlichen Ortsrand von Soyen heraus und forderte zumindest einen 50 Meter großen Abstand zur Straße. Diese Fläche könne als extensiv genutzte Streuobstwiese gleich als Ausgleichsfläche genutzt werden. Die Regierung von Oberbayern wies ebenfalls darauf hin, dass das Plangebiet im landschaftlichen Vorhaltsgebiet liegt.

Demgegenüber wurde in der Abwägung auf die fünfte Flächennutzungsplanänderung hingewiesen, die zusätzliche Bebauung von Sonnleiten wäre eine Ergänzung zu der bestehenden Bebauung, die Erschließung bereits vorhanden und eine "50 Meter breite Baulücke" nicht sinnvoll. Weiterhin würde durch die im Bebauungsplan festgesetzte südliche Begrünung den Vorgaben des Flächennutzungsplanes entsprochen. Dem Eingriff in das Landschaftsbild würde mit einem Ausgleichsfaktor von 0,4 Rechnung getragen.

Beschlossen wurden in diesem Punkt das Festhalten an der Planung sowie der Erhalt der zwei an der Kitzbergstraße bestehenden Walnussbäume. Weitere Stellungnahmen kamen vm Eisenbahnbundesamt und dem DB Services Immobilien GmbH München. Hingewiesen wurde darin unter anderem auf eventuelle Lärmimmissionen und Erschütterungen durch die "gering frequentierte" Bahnlinie Rosenheim-Mühldorf sowie auf die Einhaltung des Mindestpflanzabstandes zur Gleisachse. Auch "ein Hineingelangen in den Gefahrenbereich der DB ist sicher zu verhindern", was bei Parzelle 1 durch einen entsprechenden Zaun geschehen soll.

Insgesamt hält die Gemeinde an der Planung fest, eine Einigung mit der Unteren Naturschutzbehörde schätzte Bürgermeister Karl Fischberger optimistisch ein. Allen Beschlussvorschlägen stimmten die Gemeinderäte ohne Diskussion zu.

mbe/Wasserburger Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

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